Kanzleiwechsel, Kosten

Kanzleiwechsel treiben Kosten in Masken-Verfahren in die Höhe

15.07.2025 - 09:06:24 | dts-nachrichtenagentur.de

In den Gerichtsverfahren zu den EinkĂ€ufen von Coronamasken hat das Bundesgesundheitsministerium seit 2020 knapp 90 Millionen Euro fĂŒr Rechtsberatung an Kanzleien bezahlt.

Bundesgesundheitsministerium (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Das teilte das Ministerium dem Wirtschaftsmagazin Capital mit. Konkret bezifferte es die Kosten auf 88 Millionen Euro.

Nach eigenen Angaben beschĂ€ftigt das Ministerium in den mehr als 80 Verfahren aktuell fĂŒnf verschiedene Kanzleien. Wie Capital unter Berufung auf Prozessbeteiligte berichtet, hat das Gesundheitsministerium in den seit 2020 laufenden Prozessen, in denen MaskenhĂ€ndler gegen den Bund klagen, wiederholt seine Anwaltskanzleien ausgewechselt. In einigen der Verfahren hat das Gesundheitsministerium bereits zum zweiten oder sogar dritten Mal seine Kanzlei ausgetauscht und damit zusĂ€tzliche Kosten verursacht. In mehreren Verfahren mit hohem Streitwert vor dem Oberlandesgericht Köln fiel nur durch die zwischenzeitliche Mandatsaufnahme der neuen Kanzlei eine GeschĂ€ftsgebĂŒhr in sechsstelliger Höhe an. Auf Fragen von Capital zu den wiederholten Wechseln seiner AnwĂ€lte teilte das Gesundheitsministerium mit, es Ă€ußere sich nicht zu "einzelnen Mandatierungen von Anwaltskanzleien".

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