Bericht: Kulturstaatsministerin will acht Referatsleiter befördern
18.11.2024 - 14:06:21 | dts-nachrichtenagentur.deSo stehen zahlreiche Kulturprojekte vor dem Aus, da der Bundeshaushalt 2025 nicht mehr vor der Bundestagswahl beschlossen wird. Mit der vorlĂ€ufigen HaushaltsfĂŒhrung können die von Roths Behörde geförderten knapp 200 TrĂ€ger zwar bereits bewilligte Projekte abwickeln. AnschlieĂende Projekte - auch solche, die in Erwartung eines neuen Haushalts bereits angegangen wurden - können aber wohl nicht mehr finanziert werden. Dies soll in der Videokonferenz der Amtsleitung unerwĂ€hnt geblieben sein - wĂ€hrend die Beförderungen als prioritĂ€r gelten. Damit konfrontiert, teilte eine Sprecherin der Staatsministerin mit, dass es sich um Beförderungen von seit vielen Jahren und auch bereits in der letzten Legislaturperiode als Referatsleitungen in der BKM tĂ€tigen Beamten handele. Weitere bevorstehende Beförderungen betrĂ€fen "vor allem BeschĂ€ftigte des gehobenen und des mittleren Dienstes, diese haben fĂŒr die BKM PrioritĂ€t". Die acht Beförderungen, die innerhalb der Behörde fĂŒr Unmut sorgen, betreffen allerdings den höheren Dienst. FĂŒr die Besoldungsgruppe B3 ist ein Monatsbrutto von 9.603 Euro veranschlagt. Hinzu kommt eine Ministerialzulage in Höhe von 400 Euro. Bislang sind die Referatsleiter in der Besoldungsstufe A16 eingestuft. Ohne Ministerialzulage gelten hier je nach Erfahrung und BeschĂ€ftigungsdauer BruttogehĂ€lter von 6.919 bis 8.717 Euro. Vor einer Pensionierung ist die letzte Besoldungsstufe relevant.
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