Union, Berlin

Union Berlin fliegt nach 0:2 in Bielefeld aus dem Pokal

30.10.2024 - 22:40:54 | dpa.de

In der Bundesliga lĂ€uft es fĂŒr Union super. Bei Drittligist Bielefeld sind die Berliner entsprechend klarer Favorit. Trotzdem scheiden sie aus dem DFB-Pokal aus - auch wegen eines spektakulĂ€ren Tores.

Arminia und Union lieferten sich packende ZweikÀmpfe. - Foto: Swen Pförtner/dpa

Arminia Bielefeld hat den 1. FC Union Berlin aus dem DFB-Pokal geworfen und den Traum der Köpenicker vom Heimfinale in der Hauptstadt schon frĂŒh zerstört. Der Bundesligist unterlag beim Drittligisten in der zweiten Runde mit 0:2 (0:1). Die in dieser Saison sonst so stabile Mannschaft von Trainer Bo Svensson prĂ€sentierte sich defensiv ĂŒberraschend anfĂ€llig und hatte vorne kein GlĂŒck. Vor 26.117 Zuschauern auf der ausverkauften Alm erzielten Marius Wörl in der 12. Minute und AndrĂ© Becker (71.) die Tore fĂŒr den Außenseiter, dessen Fans eine große Pokalparty feierten.

Ungewohnte Defensivfehler bei Union

Bielefeld spielte von Beginn an mutig und selbstbewusst. Das Team von Coach Mitch Kniat wirkte keinesfalls unterklassig. Einen ersten Abschluss setzte Mael Corboz noch etwas zu hoch an. Dann half Union bei der Arminia-FĂŒhrung krĂ€ftig mit. Andras SchĂ€fer - einer von fĂŒnf Neuen in der Berliner Startelf - leistete sich im Aufbau einen schlimmen Fehlpass. Wörl sah, dass GĂ€stetorwart Frederik Rönnow weit vor seinem Tor stand und hob den Ball aus rund 35 Metern ĂŒber den Keeper ins Netz - ein Traumtor.

Der frĂŒhe RĂŒckstand schien die Berliner zu verunsichern. Kevin Vogt setzte im eigenen Strafraum unfreiwillig Louis Oppie in Szene und konnte sich bei Rönnow bedanken, der mit einer glĂ€nzenden Reaktion das zweite Bielefelder Tor verhinderte (15.).

Latte und Pfosten retten fĂŒr Bielefeld

Es dauerte fast eine halbe Stunde, ehe Union erstmals gefĂ€hrlich vor dem Arminia-Tor auftauchte. DafĂŒr schepperte es dann gleich richtig: KapitĂ€n Rani Khedira knallte den Ball mit voller Wucht an die Latte - GlĂŒck fĂŒr die Gastgeber.

Die Berliner steigerten sich nun etwas und hatten kurz vor der Pause erneut Pech. SchÀfer traf den Pfosten, den Versuch im Nachsetzen von Danilho Doekhi boxte Arminia-Torwart Jonas Kersken von der Linie.

Union kontrollierte nun die Partie und baute Druck auf. Die GĂ€ste setzten sich in der Bielefelder HĂ€lfte fest, kamen jedoch nur selten gefĂ€hrlich in den Arminia-Strafraum. Der Drittligist verteidigte leidenschaftlich und schaltete bei Ballgewinnen immer wieder schnell um. Erst nutzte Becker eine gute Chance nicht, dann ließ der eingewechselte StĂŒrmer die Alm euphorisch jubeln. Wörl bereitete stark vor, Becker traf zum 2:0.

Auch nach dem zweiten Gegentor gab Union nicht auf. FĂŒr einen Treffer reichte es aber nicht mehr. Schon am Samstag steht das nĂ€chste AuswĂ€rtsspiel an: Das Svensson-Team ist in der Bundesliga beim FC Bayern MĂŒnchen gefordert.

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