Lang will IdentitÀre Bewegung stÀrker ins Visier nehmen
25.01.2024 - 01:00:00 | dts-nachrichtenagentur.deDas jĂŒngste Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur NPD, die sich mittlerweile "Die Heimat" nennt, zeige, dass es diese Möglichkeit gebe. "Das gilt natĂŒrlich auch in anderen FĂ€llen." Lang nannte die derzeitigen Demonstrationen "ein wichtiges Signal, dass die Menschen Angriffe auf unsere Demokratie nicht akzeptieren". Dabei könne die Ampel "nicht nur klatschend am Rand stehen", so Lang. Zugleich warnte sie vor "SchnellschĂŒssen": Es brauche Sorgfalt und Vorbereitung. Noch sei Zeit, einen AfD-MinisterprĂ€sidenten zu verhindern, sagte die GrĂŒnen-Politikerin. "Björn Höcke in ThĂŒringen setzt sich beispielsweise fĂŒr die millionenfache Deportation von Andersdenkenden ein - ob mit deutschem Pass oder ohne", so Lang. Es sei Aufgabe aller Demokraten, die AfD politisch zu stellen und klar zu machen, "dass sie unsere Demokratie, unsere Wirtschaft, unser Land angreift". Lang rĂ€umte eine Mitverantwortung der Ampel fĂŒr den Höhenflug der AfD ein. "Wir können Menschen zurĂŒckgewinnen, wenn wir Vertrauen in die Regierung wiederherstellen. Wir haben auch Fehler gemacht und können besser werden", sagte sie. "Und wir mĂŒssen klar machen: AfD wĂ€hlen ist kein Protest. Die AfD will die Axt anlegen an das, was den allermeisten in dieser Gesellschaft wichtig ist: Unseren Wohlstand, unsere Freiheit." Eine Begrenzung der Zuwanderung hĂ€lt Lang nicht fĂŒr zentral zur BekĂ€mpfung der AfD. "In manchen BundeslĂ€ndern, in denen die AfD momentan viel Zustimmung erhĂ€lt, ist der Anteil der Zuwanderung sehr gering", sagte sie. "Weniger Migration bedeutet nicht weniger AfD." Den Kommunen gelte es zu helfen. "Aber ich warne davor, der AfD auf den Leim zu gehen und nur noch ĂŒber Migration zu reden." Die GrĂŒnen-Chefin rief CDU und Linke zur Zusammenarbeit auf. Nach den Landtagswahlen im Osten mĂŒsse es darum gehen, "offen fĂŒr Kompromisse und geschlossen gegen Rechtsextremismus zu sein", so Lang. "Demokratische Parteien - und dazu zĂ€hle ich die Linkspartei genauso wie die CDU - mĂŒssen in der Lage sein, zusammenzuarbeiten. Wo das nicht möglich ist, gewinnen die Feinde der Demokratie."
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