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SPD lehnt Pflichtdienste ab und will Freiwilligendienste stÀrken

Veröffentlicht am: 04.08.2026 um 14:38 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

In der Debatte um einen neuen Zivildienst hat die SPD-Fraktion möglichen Pflichtdiensten eine Absage erteilt."Unser Ansatz ist: Freiwilligkeit gewinnt, Zwang verliert.

SPD lehnt Pflichtdienste ab und will Freiwilligendienste stÀrken
THW-Mitarbeiterin (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Wir wollen Freiwilligendienste stĂ€rken, ausbauen und sozial gerechter gestalten, statt neue Pflichtdienste einzufĂŒhren", sagte der zustĂ€ndige Berichterstatter Felix Döring der "Rheinischen Post" (Mittwoch).

"Entscheidend ist, mehr PlĂ€tze bereitzustellen und die Rahmenbedingungen so zu verbessern, dass sich alle jungen Menschen unabhĂ€ngig von ihrer sozialen Herkunft fĂŒr einen Freiwilligendienst entscheiden können. Solange es mehr Bewerberinnen und Bewerber als verfĂŒgbare PlĂ€tze gibt, halten wir die Diskussion ĂŒber einen verpflichtenden Zivildienst oder ein Pflichtjahr fĂŒr den falschen Schwerpunkt", sagte Döring.

"Stattdessen setzen wir auf eine attraktive, zugĂ€ngliche und verlĂ€sslich finanzierte Freiwilligendienststruktur. Dabei geht es ausdrĂŒcklich nicht um zusĂ€tzliches Personal fĂŒr SozialverbĂ€nde und soziale Einrichtungen, das in Konkurrenz zu sozialversicherungspflichtigen ArbeitsplĂ€tzen stehen wĂŒrde", so der SPD-Politiker.

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