DEL, EisbÀren Berlin

EisbĂ€ren-Meisterparty vertagt: Mannheim fĂŒr Moral belohnt

30.04.2026 - 23:23:38 | dpa.de

In der Finalserie der Deutschen Eishockey Liga kommt es zu einem fĂŒnften Finale. Die Adler Mannheim erkĂ€mpfen sich beim Titelverteidiger aus Berlin den ersten Sieg.

  • Diesmal jubeln die Adler: Mannheim erzwingt ein fĂŒnftes DEL-Finale - Foto: Andreas Gora/dpa
    Diesmal jubeln die Adler: Mannheim erzwingt ein fĂŒnftes DEL-Finale - Foto: Andreas Gora/dpa
  • Die Adler Mannheim werden fĂŒr einen bravourösen Kampf gegen Berlin belohnt - Foto: Andreas Gora/dpa
    Die Adler Mannheim werden fĂŒr einen bravourösen Kampf gegen Berlin belohnt - Foto: Andreas Gora/dpa
Diesmal jubeln die Adler: Mannheim erzwingt ein fĂŒnftes DEL-Finale - Foto: Andreas Gora/dpa Die Adler Mannheim werden fĂŒr einen bravourösen Kampf gegen Berlin belohnt - Foto: Andreas Gora/dpa

Die aufopferungsvoll kĂ€mpfenden Adler Mannheim haben die Meisterparty der EisbĂ€ren Berlin in der Deutschen Eishockey Liga gecrasht und ein fĂŒnftes Finalspiel erzwungen. Nach 1:3-RĂŒckstand drehte Mannheim am Donnerstag noch das Spiel und siegte 4:3 (0:0, 1:2, 2:1, 0:0, 1:0) nach VerlĂ€ngerung. Die ersten drei Duelle der Best-of-seven-Serie hatte der Serienmeister aus Berlin jeweils deutlich mit 7:3, 5:1 und 5:1 gewonnen. 

Doch diesmal wurde Mannheim fĂŒr eine tolle Moral belohnt. Luke Esposito schoss das Siegtor in der vierten Minute der zweiten Overtime. In der regulĂ€ren Spielzeit hatten Lester Lancaster (23. Minute), Liam Kirk (28.) und Markus Vikingstad (47.) vor 14.200 Zuschauern in der ausverkauften Arena am Ostbahnhof fĂŒr Berlin und Nicolas Mattinen (32.), Zach Solow (53.) und Alexander Ehl (57.) fĂŒr die Adler getroffen.

Im Duell der beiden erfolgreichsten Clubs der DEL-Geschichte steht es nun nur noch 3:1 nach Siegen fĂŒr die EisbĂ€ren, die in der Hauptrunde nur Tabellensechster geworden waren. Ihren zwölften Meistertitel können die Berliner nun am Sonntag (16.30 Uhr/MagentaSport) in Mannheim perfekt machen. 

Mannheim verbessert

Nach den heftigen Niederlagen aus den ersten Finalspielen versuchte Mannheim von an Beginn an noch einmal alles. Engagiert und mit guter Energie gab es diesmal keinen Fehlstart des Hauptrunden-Zweiten. Mannheims Trainer Dallas Eakins hatte zudem ĂŒberraschend Johan Christer Mattsson im Tor anstelle von Nationalkeeper Maximilian Franzreb aufgeboten. Der Schwede hielt sein Tor auch zunĂ€chst sauber. Zum ersten Mal in dieser Finalserie gelang Berlin, das auf den gesperrten KapitĂ€n Kai Wissmann verzichten musste, kein Tor im ersten Drittel. 

Das folgte zu Beginn des Mittelabschnitts in Überzahl. Lancaster erlöste mit seinem FĂŒhrungstreffer das Publikum, das von Beginn an fĂŒr eine besondere AtmosphĂ€re gesorgt hatte. In Erwartung des erneuten Titels waren viele Fans mit gebastelten Plakaten oder Meisterpokalen in die Halle gekommen. Jede Aktion auf dem Eis wurde noch lauter und noch intensiver begleitet als sonst. 

Und die Partystimmung wurde nach dem 2:0 und 3:1 noch intensiver. Doch Mannheim kĂ€mpfte bravourös, kam in Überzahl zurĂŒck und sicherte die VerlĂ€ngerung, in der die Entscheidung erst in der 84. Minute des gesamten Spiels fiel.

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