EuropÀische Konzerne schlagen Alarm bei KI-Gesetz
03.07.2025 - 13:06:38 | dpa.deDie EU verliere sich bei der Regulierung KĂŒnstlicher Intelligenz in KomplexitĂ€t - und riskiere damit ihre eigene WettbewerbsfĂ€higkeit, heiĂt es in dem Brief, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuvor hatte die "Financial Times" berichtet.
Die Manager fordern, die Umsetzung des KI-Gesetzes der EU (AI Act) um zwei Jahre zu verschieben. Der ĂŒber Jahre gepflegte europĂ€ische Balanceakt zwischen Regulierung und Innovation gerate aus dem Takt, steht in dem Schreiben. Gerade bei einer SchlĂŒsseltechnologie wie KI könne sich Europa nicht leisten, durch ĂŒberlappende und unklare Vorgaben ausgebremst zu werden. Das schade nicht nur kĂŒnftigen europĂ€ischen Champions, sondern auch der FĂ€higkeit, KI im globalen MaĂstab zur Anwendung zu bringen.
Zu den Unterzeichnern gehören Konzerne wie Lufthansa DE0008232125
Viele groĂe europĂ€ische Unternehmen haben den Brief unterzeichnet - darunter etwa Mercedes-Benz DE0007100000, Lufthansa und Philips NL0000009538. Schon lĂ€nger haben Stimmen aus der Tech-Branche das KI-Gesetz der EU als bĂŒrokratisch und innovationsfeindlich kritisiert.
Zurzeit arbeitet die EU-Kommission an einem freiwilligen Verhaltenskodex fĂŒr sogenannte Basismodelle wie GPT-4, Gemini oder Llama. Der Kodex soll zentrale Prinzipien wie Transparenz und Sicherheit abdecken und bis August vorliegen - lange bevor viele verbindliche Vorgaben des AI Acts in Kraft treten.
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