Rufe nach Dunkelfeld-Studie zu K.O.-Tropfen vor Karnevalshöhepunkt
13.02.2026 - 16:17:04 | dts-nachrichtenagentur.de
"Doch wissenschaftliche Untersuchungen zu sexualisierter Gewalt unter dem Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln zeigen: Ein erheblicher Teil solcher Taten passiert im sozialen Nahfeld - oft durch bekannte Personen und nicht selten in privaten Räumen."
Die JU NRW fordert deshalb eine landesweite Dunkelfeldstudie, "die Umfang, Tatkontexte und Hürden beim Hilfe- und Anzeigeverhalten systematisch untersucht". Ergänzend solle geprüft werden, wie der Einsatz bewusstseinstrübender Substanzen als Tatmittel in der Polizeilichen Kriminalstatistik besser abgebildet werden könne. "Das ist methodisch anspruchsvoll, darf uns aber nicht davon abhalten, das Phänomen statistisch sichtbar zu machen", sagte Gniosdorz. "Ohne statistische Sichtbarkeit bleibt präventives Handeln blind."
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