LĂ€nder dringen auf Strategie fĂŒr bessere Arzneimittelversorgung
Veröffentlicht am: 26.04.2024 um 12:55 Uhr | dpa, AD HOC NEWSDas gilt nach einer vom Bundesrat am Freitag beschlossenen EntschlieĂung insbesondere fĂŒr Medikamente fĂŒr Kinder und Jugendliche. Die LĂ€nder wollen, dass Vorschriften fĂŒr den Import und die Lagerhaltung dringend notwendiger Medikamente gelockert werden, um EngpĂ€sse kĂŒnftig zu verhindern. Apotheken mĂŒssten gröĂere HandlungsspielrĂ€ume beim Austausch von Arzneimitteln bekommen.
Die EntschlieĂung wurde der Bundesregierung zugeleitet. Die LĂ€nderkammer reagiert mit dem VorstoĂ insbesondere auf die Knappheit von Arzneimitteln fĂŒr Kinder im Winter 2022/2023. Damals gab es unter anderem einen wochenlangen Mangel an FieberprĂ€paraten.
Der EntschlieĂung zufolge sollen Apotheken zudem in der Lage sein, nach Absprache mit einer Ărztin oder einem Arzt von verordneten, nicht vorrĂ€tigen Wirkstoffen abweichen zu können, wenn diese nicht auf der Substitutionsausschlussliste stehen. FĂŒr die Versorgung von Kindern und Jugendlichen sollen Apotheken wie Arzneimittelhersteller unbĂŒrokratisch ĂŒber eine Standardzulassung FiebersĂ€fte und -zĂ€pfchen herstellen und in Verkehr bringen können, um einen steigenden Bedarf zu decken.
