Linke attackiert CDU im Fischbrötchenstreit
Veröffentlicht am: 21.08.2026 um 13:27 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWSDie Partei verbindet den Fischbrötchenstreit mit Kritik am Kurs der CDU: "Die Armutsreformen der Bundesregierung und des Bundeskanzlers versucht die CDU-MV mit Fischbrötchen und billigen SprĂŒchen zu ĂŒberdecken", sagte Landeschef Hennis Herbst T-Online. Davon dĂŒrfe sich niemand blenden lassen. Herbst kritisiert in dem Zusammenhang, dass die CDU den Sozialstaat kĂŒrze und keine Antworten habe auf "die Preiskrise, die wir alle tĂ€glich bei der Miete, im Supermarkt und an der Tankstelle erleben".
"Wer den Menschen im Wahlkampf Fischbrötchen prĂ€sentiert, ihnen nach der Wahl aber die Rechnung fĂŒr KĂŒrzungen und höhere Belastungen prĂ€sentiert, verdient eine klare Antwort", so Herbst. Deswegen sage die Linke: "Der Fisch stinkt vom Kopf." Herbst resĂŒmiert: "Die CDU kann gerne ĂŒber Fischbrötchen reden. Wir reden darĂŒber, wer sich das Fischbrötchen am Ende ĂŒberhaupt noch leisten kann."
Die CDU reagierte prompt auf die Kampagne der Linken: "Fisch ist gesund, er liefert EiweiĂ, Vitamine und Mineralstoffe, er ist gut fĂŒrs Hirn und fĂŒr die Nerven", teilte Spitzenkandidat Daniel Peters T-Online mit. "Ab und zu ein Fischbrötchen wĂŒrde in diesem Sinne auch manchem Linken guttun." Peters sagte weiter, die CDU-Kampagne stehe sympathisch fĂŒr Mecklenburg-Vorpommern, "bei den Parteien links und rechts der Mitte muss ich leider viel AggressivitĂ€t bis hin zur Gewaltverherrlichung feststellen". Umso mehr gelte: "Die Mitte, die CDU ist das Beste."
Die CDU in Mecklenburg-Vorpommern wirbt im Wahlkampf mit Fischbrötchen-Plakaten und war von Teilen der SPD dafĂŒr kritisiert worden, dass das gezeigte Fischbrötchen nicht aus der Region stammt.
