Schwerdtner kritisiert PrioritÀtensetzung im Koalitionsausschuss
03.07.2025 - 13:24:48 | dts-nachrichtenagentur.deDer Haushaltsausschuss, in dem sie selbst sitzt, habe 500 Milliarden Sondervermögen zur VerfĂŒgung, das nur in den MilitĂ€rhaushalt investiert werde. Die Stromsteuer sei zwar "nicht der groĂe Wurf", aber es wĂ€ren "eben noch mal 100 Euro im Jahr drauf gekommen. Das heiĂt, es wĂ€re noch mal ein ganzer Wocheneinkauf fĂŒr eine Familie gewesen. Die PrioritĂ€tensetzung ist einfach komplett falsch." Auch der stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion der GrĂŒnen, Andreas Audretsch, sieht einen klaren Wortbruch von Schwarz-Rot. "Es war angekĂŒndigt, die Stromsteuer zu senken, Familien zu entlasten", sagte Audretsch. "Die Koalition saĂ fĂŒnf Stunden zusammen und sie hat keine einzige Entscheidung getroffen am Ende. Das ist der nĂ€chste groĂe Wortbruch von Friedrich Merz und auch von Lars Klingbeil." Die Bundesregierung mache 143 Milliarden Euro Schulden dieses Jahr. Es gebe "zum anderen Geld, was zweckentfremdet wird, was eigentlich fĂŒr Klimaschutz da war, was jetzt in Gasprojekte gesteckt wird. Und am Ende sagt dann Lars Klingbeil und auch Friedrich Merz, dass jetzt kein Geld mehr da sein soll, um die Stromsteuer fĂŒr alle zu senken. Das ist absurd", so Audretsch. Zur MĂŒtterrente von CSU-Chef Markus Söder sagte Audretsch: "Markus Söder hat sich offensichtlich durchgesetzt. Ich habe ĂŒberhaupt nichts gegen die MĂŒtterrente, man darf es nur nicht gegeneinander ausspielen. Man kann nicht sagen: auf der einen Seite macht man die MĂŒtterrente und auf der anderen Seite fehlt dann das Geld, um die Stromsteuer fĂŒr alle zu senken."
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