Ăkonomen drĂ€ngen auf höheren Wehretat
29.07.2024 - 14:24:29 | dts-nachrichtenagentur.de"Das wird uns sehr viel Geld kosten." Dennoch warnt Schnitzer: "Gleichzeitig dĂŒrfen wir unser Land an anderer Stelle nicht kaputt sparen." GroĂbritannien sei ein "mahnendes Beispiel". Dort habe der Staat an der falschen Stelle gespart und die Regionen auĂerhalb Londons vernachlĂ€ssigt. "Wir mĂŒssen uns deshalb einmal mehr die Schuldenbremse anschauen, sie engt uns mehr ein als nötig und sollte deshalb reformiert werden." Ăhnlich sieht es Jens SĂŒdekum. "Deutschland muss sowohl kurz- als auch langfristig mehr fĂŒr die Bundeswehr ausgeben, als derzeit geplant ist." Es sei "völlig unklar", wie der sprunghafte Anstieg beim Verteidigungsetat ab 2028 finanziert werden solle. "Die Ampel hinterlĂ€sst der nĂ€chsten Bundesregierung ein riesiges Finanzloch", sagte SĂŒdekum T-Online. "Praktisch fĂŒhrt wohl kein Weg an einem neuen, noch gröĂeren Sondervermögen vorbei. Nur so lĂ€sst sich Putin abschrecken." Die Ăkonomin Veronika Grimm, ebenfalls Teil der Wirtschaftsweisen, lehnt neue Schulden fĂŒr den Wehretat derweil ab. "Es wird entscheidend sein, im Kernhaushalt ausreichend Platz zu schaffen fĂŒr Verteidigung, perspektivisch mehr als zwei Prozent", sagte sie T-Online. "Die Fragestellung mit der Schuldenbremse in Verbindung zu bringen, ist nicht zielfĂŒhrend." Das sei ein "beliebter kommunikativer Trick" derjenigen, die sie aufweichen wollen, um mehr Platz fĂŒr konsumtive Ausgaben zu erhalten.
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