MinisterprÀsident, Kretschmer

MinisterprÀsident Kretschmer rechnet mit BSW-Koalition in Sachsen

22.10.2024 - 05:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Nach dem Abschluss der ersten GesprĂ€chsrunde mit dem BĂŒndnis Sahra Wagenknecht (BSW) und der SPD in Sachsen rechnet MinisterprĂ€sident Michael Kretschmer (CDU) mit dem Zustandekommen einer Regierungsmehrheit.

Wahlplakate von CDU und BSW zur Landtagswahl in Sachsen (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Ich bin sehr zuversichtlich, dass diese Koalition rechtzeitig zustande kommt", sagte er dem "Tagesspiegel" in Bezug darauf, dass es laut der Landesverfassung Neuwahlen geben muss, wenn nicht innerhalb von vier Monaten nach der Wahl ein neuer Regierungschef gewĂ€hlt ist. "Wir haben eine gute Grundlage fĂŒr die SondierungsgesprĂ€che mit SPD und BSW geschaffen, die von allen VorstĂ€nden betĂ€tigt wurde. Und uns eint das gemeinsame Ziel, diesem Land zu dienen."

Man habe es "mit Menschen wie der BSW-Landeschefin Sabine Zimmermann zu tun, die mit großem Engagement und vielen Ideen an die Arbeit gehen und das Land gestalten wollen". Kretschmer verteidigte die GesprĂ€che mit dem BSW auch gegen Kritik aus den eigenen Reihen, die dem BSW große Russland-NĂ€he bescheinigen und die jĂŒngsten Äußerungen Wagenknechts zu den SondierungsgesprĂ€chen in ThĂŒringen teils heftig kritisieren: "Im Ergebnis unserer KennenlerngesprĂ€che steht nur ein einziger Satz zur Außenpolitik: Wir wollen uns im Rahmen unserer Möglichkeiten fĂŒr Frieden in Europa einsetzen. Ich wĂŒsste nicht, wer dagegen etwas haben könnte." Der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende nannte es fĂŒr eine Volkspartei "durchaus legitim", dass es unterschiedliche Meinungen in der Frage gebe, "wie wir diesen Krieg am wirkungsvollsten zu einem Ende bringen". Er kritisierte jedoch scharf, dass der Einsatz fĂŒr mehr Diplomatie verunglimpft werde. "Die Art und Weise, wie wir ĂŒber dieses existenzielle Thema sprechen, das so viele Menschen umtreibt und in Ostdeutschland noch einmal anders, geht so nicht", sagte Kretschmer: "Wir können am 3. Oktober noch so große Worte ĂŒber die Einheit finden. Wenn es nicht möglich ist, in so zentralen Fragen respektvoll miteinander zu diskutieren, entwertet das jede Sonntagsrede."

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
de | politik | 65967913 |