Throm, GefÀhrdern

Throm drÀngt auf hÀrteren Umgang mit islamistischen GefÀhrdern

17.10.2023 - 18:30:15 | dts-nachrichtenagentur.de

Nach dem Anschlag auf zwei schwedische Fußballfans in BrĂŒssel durch einen mutmaßlichen Extremisten aus Tunesien drĂ€ngt der innenpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Alexander Throm (CDU), auf eine schĂ€rfere Abschiebepraxis fĂŒr sogenannte "GefĂ€hrder".

Alexander Throm (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Islamistische GefĂ€hrder mĂŒssen Deutschland und am besten ganz Europa ohne Wenn und Aber verlassen", sagte Throm dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). Zudem mĂŒssten antisemitische Handlungen "aufenthaltsbeendende Maßnahmen" nach sich ziehen.

"Wer Israel das Existenzrecht abspricht, hat in Deutschland keinen Platz." Er erwarte von der Bundesregierung, dass sie hier tĂ€tig werde. Throm erklĂ€rte mit Blick auf die Nahostkrise und den Anschlag in BrĂŒssel, der islamistische Terror habe damit erneut "in seiner ganzen Abscheulichkeit" sein Gesicht gezeigt. "In Deutschland hat sich ein großes Konfliktpotential fĂŒr unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt und unsere Sicherheit aufgebaut", sagte der CDU-Politiker. "Der Zulauf, den antisemitische und antiisraelische Versammlungen hatten, verdeutlicht die massive Gefahr mitten in unseren StĂ€dten." Throm forderte vor diesem Hintergrund weitere Konsequenzen. "Ab dem Zeitpunkt, in dem jemand in Deutschland ankommt, erwarte ich eine SicherheitsĂŒberprĂŒfung dieser Person", sagte er. Zudem mĂŒssten die Nachrichtendienste besser ausgestattet werden, auch mit rechtlichen Kompetenzen. "Bei der Sicherheit in unserem eigenen Land sind wir bislang viel zu sehr auf die UnterstĂŒtzung auslĂ€ndischer Dienste angewiesen", so Throm. "Jetzt rĂ€cht es sich, dass die Ampel unsere Dienste an die Kette gelegt hat." Von den polizeilich erfassten antisemitischen Delikten in Deutschland 2022 entfielen laut Bundesinnenministerium 38 auf eine religiöse, 127 auf eine auslĂ€ndische Ideologie. Mit 2.185 Taten wurde ein Großteil der Taten der rechten KriminalitĂ€t zugeordnet.

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