SchÀffler, Streichung

SchĂ€ffler fordert Streichung von Subventionen fĂŒr Chips und Bahn

21.11.2023 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Nachtragshaushalt fordert der FDP-Haushaltspolitiker Frank SchĂ€ffler den Verzicht auf die Subventionen fĂŒr die Chipfabriken in Magdeburg und Dresden sowie auf Bahn-Investitionen in zweifacher Milliardenhöhe.

Gleise an einer Baustelle der Deutschen Bahn (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Es ist immer schon falsch gewesen, Milliardensubventionen in die Ansiedlung von Chipfabriken zu stecken", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Diese Subventionen sollten nun gestrichen werden. Die Zeit, Geld mit beiden HÀnden auszugeben, ist spÀtestens seit dem Verfassungsgerichtsurteil vorbei."

Das Argument der Wirtschaftsförderung in benachteiligten Regionen lasse er nicht gelten: "Die geplanten Standorte der Chipfabriken, Magdeburg und Dresden, sind keine strukturschwachen Gegenden. Im Gegenteil: Dort besteht ArbeitskrĂ€ftemangel", so der FDP-Politiker. "Und der Bau der Chipfabriken wĂŒrde dazu fĂŒhren, dass mittelstĂ€ndische Unternehmen vor Ort das Nachsehen haben." Im sĂ€chsischen Dresden will der taiwanische Hersteller TSMC eine Halbleiterfabrik bauen, in Magdeburg hat das US-Unternehmen Intel Ă€hnliche PlĂ€ne. Die Bundesregierung hat beiden UnterstĂŒtzung in Milliardenhöhe zugesagt. SchĂ€ffler fordert zudem Einsparungen bei der Bahn und im Sozialbereich. "Sparen mĂŒssen wir bei Sozialtiteln: Es war ein großer Fehler, ukrainischen FlĂŒchtlingen sofort einen Anspruch auf BĂŒrgergeld zuzuerkennen. Damit wurden falsche Anreize gesetzt, wie sich an einer Erwerbsquote von nur 19 Prozent bei ukrainischen FlĂŒchtlingen zeigt. Das muss geĂ€ndert werden." Außerdem könne man sich die geplanten Bahn-Investitionen von 12,5 Milliarden Euro nicht mehr leisten, sagte er dem RND. Eine rĂŒckwirkende Aussetzung der Schuldenbremse mit der BegrĂŒndung einer wirtschaftlichen Notlage lehnt der FDP-Politiker ab: "Das wĂ€re eine Harakiri-Aktion", sagte SchĂ€ffler. "Es lĂ€dt die Opposition dazu ein, erneut zu klagen. Denn eine wirtschaftliche Notlage ist nicht erkennbar: Die Arbeitslosenzahlen sind moderat, die Rezession hat keine dramatischen Ausmaße."

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
de | politik | 64263938 |