Schulze fordert China zu Finanzzusagen fĂŒr KlimaschĂ€denfonds auf
01.12.2023 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.deDie USA, Japan und weitere Staaten wollen sich auch beteiligen. Schulze erklĂ€rte, die Entscheidung der Emirate, als erster Golfstaat in einen offiziellen UN-Klimafonds einzuzahlen, sei ein TĂŒröffner. "Damit ĂŒberwinden wir die alte Aufteilung in eine kleine Gruppe von klassischen IndustrielĂ€ndern, die sich an der Finanzierung beteiligen, und dem groĂen Rest", sagte die SPD-Politikerin. "Mit diesem PrĂ€zedenzfall wird klar: Auch LĂ€nder wie die Golfstaaten stehen in der Verantwortung. Sie stoĂen selbst viel CO2 aus und können es sich leisten, Ă€rmere Staaten bei der BewĂ€ltigung von KlimaschĂ€den zu unterstĂŒtzen." Der sogenannte Fonds fĂŒr SchĂ€den und Verluste war jahrelang von EntwicklungslĂ€ndern gefordert worden. Aus dem Topf sollen EntwicklungslĂ€nder Geld abrufen können, wenn sie von Extremwettereignissen wie StĂŒrmen, Fluten oder DĂŒrren getroffen werden. Zu den LĂ€ndern, die neben China als potenzielle GeberlĂ€nder infrage kommen, zĂ€hlen etwa Saudi Arabien, Qatar, Kuwait oder SĂŒdkorea. Zielmarke fĂŒr den Fonds sind 100 Milliarden US-Dollar. Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) geht davon aus, dass durch die Erderhitzung allerdings jĂ€hrlich 300 Milliarden US-Dollar an SchĂ€den entstehen werden. Eine Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums beziffert die in Deutschland zwischen 2000 und 2021 entstandenen KlimaschĂ€den auf mindestens 145 Milliarden Euro.
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