CDU-Regierungschefs, Afghanistan-AbschiebeflĂŒge

CDU-Regierungschefs drĂ€ngen auf weitere Afghanistan-AbschiebeflĂŒge

15.02.2025 - 11:24:24 | dts-nachrichtenagentur.de

Nach der AnkĂŒndigung der Bundesregierung, einen weiteren Abschiebeflug mit afghanischen StraftĂ€tern und GefĂ€hrdern in ihr Heimatland organisieren zu wollen, fordern mehrere MinisterprĂ€sidenten und Regierungschefs eine schnelle Umsetzung und weitere Abschiebungen.

Flugzeug (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Ich erwarte eine Sofort-Kehrtwende bei den Abschiebungen", sagte Hessens MinisterprĂ€sident Boris Rhein (CDU) der "Welt am Sonntag". "Mit regelmĂ€ĂŸigen AbschiebeflĂŒgen nach Afghanistan, einer Ermöglichung von Abschiebungen auch nach Syrien, maximalem Druck zur RĂŒcknahme auf beide LĂ€nder auch durch Streichung jeglicher Mittel und einem Stopp aller Aufnahmeprogramme." Es sei unverstĂ€ndlich, warum seit vergangenem Jahr kein einziger weiterer Abschiebeflug nach Afghanistan organisiert worden ist.

"Wir haben bei der Bundesregierung mehrmals nachgefragt und keine Antwort erhalten", kritisierte Rhein. "Damit Abschiebungen möglich sind, mĂŒssen entsprechende VertrĂ€ge mit den HeimatlĂ€ndern geschlossen werden", sagte der sĂ€chsische MinisterprĂ€sident Michael Kretschmer (CDU). "Auch und gerade mit der afghanischen Regierung, auch wenn die von den Taliban gebildet wird." Es sei ein Ausdruck der Hybris der Bundesaußenministerin, zu erklĂ€ren, dass man nur mit den Regierungen spreche und verhandele, "die uns gefallen". Diplomatie bedeute, "mit denen zu sprechen, die einem nicht gefallen". Berlins Regierender BĂŒrgermeister Kai Wegner (CDU) hat indes durchaus "den Eindruck, dass die Noch-Bundesregierung von Olaf Scholz diese notwendigen AbschiebeflĂŒge vor allem kurz vor wichtigen Landtags- oder der Bundestagswahl fĂŒr machbar hĂ€lt". Von der kĂŒnftigen Bundesregierung erwarte er jedoch, dass sie Abschiebungen auch nach Afghanistan wieder "konsequent und regelmĂ€ĂŸig" durchfĂŒhrt. "Es ist ĂŒberfĂ€llig, dass wieder Abschiebungen nach Afghanistan stattfinden. Die LĂ€nder und Kommunen in Deutschland sind schon lĂ€ngst an ihre Belastungsgrenze gekommen. Die Bundesregierung muss endlich die irregulĂ€re Migration stoppen - so wie sie es gemeinsam mit allen MinisterprĂ€sidenten der LĂ€nder vereinbart hat. Insbesondere StraftĂ€ter mĂŒssen konsequent abgeschoben werden - auch nach Afghanistan", so Wegner. ThĂŒringens MinisterprĂ€sident Mario Voigt (CDU) sagte indes, sein Land setze "auf eigene AbschiebehaftplĂ€tze und RĂŒckfĂŒhrungszentren, um die Ausreisepflicht konsequent durchzusetzen".

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