Union gegen stÀrkeren Schutz des Bundesverfassungsgerichts
22.02.2024 - 16:33:19 | dts-nachrichtenagentur.de
"Die Unionsfraktion sieht derzeit keine zwingende Notwendigkeit, die Regelungen zum Bundesverfassungsgericht im Grundgesetz zu Àndern", sagte Fraktionsvize Andrea Lindholz (CSU) der "Rheinischen Post" (Freitagausgabe).
Solche Ănderungen des Grundgesetzes mĂŒssten sehr gut ĂŒberlegt sein, so Lindholz. "Viele der in den vergangenen Wochen diskutierten VorschlĂ€ge zur Umgestaltung der rechtlichen Grundlagen des Bundesverfassungsgerichts bringen nicht nur Vorteile mit sich. Das ist auch in einem Austausch mit Vertretern der Ampelfraktionen deutlich geworden."
Das Bundesverfassungsgericht sei ein starkes, unabhÀngiges Organ.
"Unsere Demokratie ist widerstandsfĂ€hig genug, dass das so bleibt", so die Innenpolitikerin. FĂŒr die StabilitĂ€t sei "im Ăbrigen gute Sachpolitik, die die Menschen ĂŒberzeugt, weitaus wichtiger als eine öffentliche Debatte ĂŒber Grundgesetz-Ănderungen", sagte Lindholz. Angesichts des Erstarken der AfD hat es in der Ampel Ăberlegungen gegeben, fĂŒr einen besseren Schutz des Bundesverfassungsgerichts vor Einflussnahme zu sorgen. Der ehemalige PrĂ€sident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-JĂŒrgen Papier, hatte beispielsweise dafĂŒr geworben, etwa die bestehenden gesetzlichen Regelungen zur Wahl und Amtszeit der Verfassungsrichter ins Grundgesetz aufzunehmen.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen â dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
de | politik | 64828648 |
