Laumann drÀngt auf Vermittlungsverfahren zu Krankenhausreform
18.10.2024 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.deMit LĂ€ndern wie Bayern, Schleswig-Holstein, Baden-WĂŒrttemberg und Hessen ziehe man an einem Strang. Nun komme es darauf an, ob die SPD-gefĂŒhrten LĂ€nder mitziehen - "oder ob die ParteirĂ€son siegt und die Patienten die Leidtragenden sind". Am 22. November wird sich der Bundesrat mit der Reform befassen. Laumann bekrĂ€ftigte seine Kritik an Lauterbachs Reform: "Die Reform ist sehr an den Interessen der Unikliniken orientiert. Die anderen Kliniken, gerade auch die auf dem Land, sind dagegen die Verlierer." Er nennt ein Beispiel: "Lauterbachs Facharzt-Vorgaben verschĂ€rfen aber ganz klar die Lage. Sie sind so streng, dass womöglich einige Kliniken schlieĂen mĂŒssen, die das eigentlich nicht mĂŒssten - und dann wird das nĂ€chste Krankenhaus weiter weg sein als 20 Autominuten." Er fordert vom Bund eine BrĂŒckenfinanzierung, bis Lauterbachs Reform greift: "Lauterbachs Reform wird voraussichtlich erst 2027/2028 umgesetzt sein. Wir brauchen dringend eine BrĂŒckenfinanzierung. Wir mĂŒssen dafĂŒr sorgen, dass die richtigen HĂ€user ĂŒberleben, vor allem auf dem Land. Sonst gefĂ€hrden wir etwa die Versorgung der Schlaganfall-Patienten." Laumann nannte auch eine Zahl: "Wir gehen davon aus, dass die Kliniken rund vier bis fĂŒnf Milliarden Euro brauchen, um die Zeit bis zum Greifen der Reform zu ĂŒberstehen. Das muss der Bund bereitstellen."
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