Papst Leo XIV., Lungenoperation

Papst Leo XIV. erfolgreich an der Lunge operiert

Veröffentlicht am: 13.10.2026 um 20:19 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWS

Der Eingriff erfolgte nach dem Fund eines begrenzten Knotens, den Ärzte bei Kontrollen entdeckt hatten. Das Pressebüro des Heiligen Stuhls meldet, Leo XIV. sei anschließend in sein Zimmer zurückgekehrt.

Papst erfolgreich an Lunge operiert
Petersdom im Vatikan (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur

Vatikans Angaben zum Eingriff

  • Leo XIV. wurde am Dienstag in der Gemelli-Klinik in Rom an der Lunge operiert.
  • Das Pressebüro des Heiligen Stuhls bezeichnete die Operation als erfolgreich und planmäßig.
  • Der Papst kehrte nach dem Eingriff in sein Zimmer zurück.

Papst Leo XIV. ist am Dienstag in der Gemelli-Klinik in Rom erfolgreich an der Lunge operiert worden. Der Eingriff wurde nach Angaben des Pressebüros des Heiligen Stuhls innerhalb des erwarteten Zeitrahmens und wie geplant durchgeführt.

Befund bei Kontrollen entdeckt

Der Papst hatte am Sonntag nach dem Mittagsgebet auf dem Petersplatz angekündigt, dass er sich einer Lungenoperation unterziehen werde. Ärzte hätten bei einigen Kontrollen einen begrenzten Knoten entdeckt, der in einem sehr frühen Stadium erkannt und gut lokalisiert worden sei.

Auf Rat der Ärzte entschied sich Leo XIV. nach eigenen Angaben für die Entfernung des Knotens. Nach der Operation kehrte er in sein Zimmer zurück.

Leo XIV. seit 2025 im Amt

Leo XIV. ist seit dem 8. Mai 2025 Bischof von Rom sowie Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche und Staatsoberhaupt der Vatikanstadt. Er wurde im vierten Wahlgang zum Nachfolger des im April 2025 verstorbenen Papstes Franziskus gewählt.

Die erfolgreiche Operation beendet zunächst die akute Unsicherheit nach dem überraschend angekündigten Eingriff. Nach Angaben des Vatikans wurde der begrenzte Lungenknoten bei Kontrollen in einem sehr frühen Stadium entdeckt und sollte auf ärztlichen Rat entfernt werden.

Bei einem solchen Befund entscheidet die operative Entfernung häufig zugleich über die weitere medizinische Bewertung. Erst die Untersuchung des entfernten Gewebes kann klären, welcher Art der Knoten war. Für die öffentliche Kommunikation steht deshalb zunächst der Verlauf des Eingriffs im Mittelpunkt, nicht eine weitergehende Diagnose.

Gesundheit und Amtsführung

Leo XIV. steht als Bischof von Rom und Oberhaupt der katholischen Kirche auch während einer Behandlung im Zentrum weltweiter Aufmerksamkeit. Eine Rückkehr in sein Zimmer spricht für den im Vatikan mitgeteilten planmäßigen unmittelbaren Verlauf, sagt aber allein noch nichts über die Dauer der Genesung oder die langfristige Belastbarkeit aus.

Die kommenden Tage dürften daher von medizinischer Beobachtung und Informationen über den weiteren Heilungsverlauf geprägt sein. Für die Kirche ist zugleich entscheidend, wann der Papst wieder öffentliche Termine wahrnehmen kann und ob sich daraus Änderungen bei seinem Arbeitsprogramm ergeben.

Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen

tagesschau: „Papst für Lungenoperation im Krankenhaus“ (13.10.2026)

Der Beitrag beschreibt die Aufnahme in der Gemelli-Klinik und ordnet den Eingriff als Entfernung eines früh entdeckten, begrenzten Knotens ein. Zusätzlich beleuchtet er die erwartete Erholungszeit und die geplanten Reisen des Papstes.

n-tv: „Knoten in der Lunge: Papst Leo muss operiert werden“ (13.10.2026)

Der Artikel stellt die möglichen medizinischen Bedeutungen eines Lungenknotens heraus und betont, dass die genaue Einordnung erst nach weiterer Untersuchung möglich ist. Damit setzt er einen medizinischen Schwerpunkt, während die tagesschau vor allem Ablauf und Folgen für das Programm des Papstes behandelt.

Beide Beiträge stimmen beim angekündigten Eingriff in Rom und beim frühen, gut lokalisierten Befund überein. Offen bleiben insbesondere die genaue Diagnose und der Zeitpunkt der vollständigen Rückkehr zu öffentlichen Aufgaben.

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