Scholz, Täter

Scholz: Täter von München muss das Land verlassen

Veröffentlicht: 13.02.2025 um 14:14 Uhr, dpa.de

Der Kanzler äußert sich nach dem mutmaßlichen Anschlag von München tief betroffen. Für ihn ist klar: Das muss mehr Konsequenzen haben als nur eine Gefängnisstrafe.

  • Großeinsatz in München. - Bild: Peter Kneffel/dpa
    Großeinsatz in München. - Bild: Peter Kneffel/dpa
  • Polizei «mit starken Kräften» vor Ort. - Bild: Roland Freund/dpa
    Polizei «mit starken Kräften» vor Ort. - Bild: Roland Freund/dpa
  • Ein Kinderwagen liegt nach dem Anschlag auf der Straße, ein zweijähriges Kind starb. (Archivbild) - Bild: Christoph Trost/dpa
    Ein Kinderwagen liegt nach dem Anschlag auf der Straße, ein zweijähriges Kind starb. (Archivbild) - Bild: Christoph Trost/dpa
  • Das Auto war in einen Demonstrationszug gerast. (Archivbild) - Bild: Matthias Balk/dpa
    Das Auto war in einen Demonstrationszug gerast. (Archivbild) - Bild: Matthias Balk/dpa
Großeinsatz in München. - Bild: Peter Kneffel/dpa Polizei «mit starken Kräften» vor Ort. - Bild: Roland Freund/dpa Ein Kinderwagen liegt nach dem Anschlag auf der Straße, ein zweijähriges Kind starb. (Archivbild) - Bild: Christoph Trost/dpa Das Auto war in einen Demonstrationszug gerast. (Archivbild) - Bild: Matthias Balk/dpa

Bundeskanzler Olaf Scholz hat nach dem mutmaßlichen Anschlag auf eine Verdi-Kundgebung in München hartes Durchgreifen angekündigt. «Dieser Täter kann nicht auf irgendeine Nachsicht rechnen. Er muss bestraft werden, und er muss das Land verlassen», sagte der SPD-Politiker vor einem Wahlkampf-Auftritt in Fürth. 

Eine Tat wie in München könne man weder dulden noch hinnehmen. «Deshalb muss ganz klar sein, dass die Justiz mit all ihren Möglichkeiten hart vorgeht gegen diesen Täter», sagte Scholz. «Wer Straftaten in Deutschland begeht, wird nicht nur hart bestraft und muss ins Gefängnis, sondern er muss auch damit rechnen, dass er seinen Aufenthalt in Deutschland nicht fortsetzen kann.» Das gelte auch für Länder, in die Rückführungen schwierig seien.

Scholz äußerte sich zugleich tief betroffen und sprach von einem «furchtbaren Anschlag». Er sei an der Seite der Verletzten und ihrer Angehörigen.

Bei der Fahrt eines von einem Afghanen gesteuerten Autos in eine Gruppe von Demonstranten waren in München mindestens 28 Menschen verletzt worden.

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