Schulstress trifft Mädchen härter: Einblicke in die Sorgen der Jugend
Veröffentlicht am: 25.08.2026 um 11:17 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWSDie Sinus-Jugendstudie im Auftrag der Barmer offenbart: Fast jede*r dritte Jugendliche empfindet die Anforderungen der Schule als starke Belastung, wobei Mädchen weit öfter betroffen sind als Jungen. Zusätzlich zeigen die Ergebnisse, dass Jugendliche mit niedrigerem Bildungsgrad in puncto Stress, Mobbing, Suchtverhalten und chronische Erkrankungen besonders gefährdet sind. In aktuellen Recherchen finden sich ergänzende Details: Neben Schulstress verschärfen Krisen wie Inflation, Zukunftsangst und Klimawandel die Sorgen Jugendlicher weiter – etwa machen soziale Medien und ständige Erreichbarkeit laut Artikeln von taz und der Süddeutschen die Lage noch komplexer. Neue Untersuchungen legen nahe, dass gerade nach der Pandemie psychische Gesundheitsprobleme in der jungen Generation zugenommen haben; Hilfsangebote seien vielerorts jedoch unzureichend (vgl. Zeit, Spiegel). Bildungsforscher*innen und Gesundheitsexpert*innen fordern verstärkt niederschwellige Beratungen in Schulen und mehr gesellschaftliches Verständnis für die Belastungen von Jugendlichen.
- Ein aktueller Bericht in der Süddeutschen Zeitung zeigt, dass auch in anderen Bildungsstudien der Druck auf Jugendliche erkennbar steigt; vor allem soziale Unterschiede verschärfen Stresserfahrungen und erschweren den Zugang zu Hilfen Quelle: Süddeutsche Zeitung.
- Laut der Zeit haben Expert*innen jüngst gewarnt, dass die psychische Belastung in den Schulen nach der Pandemie einen Höchststand erreicht hat – und fordern gezieltere Präventionsprogramme sowie mehr Offenheit im Umgang mit Stress und Angst Quelle: Die Zeit.
- Einem langen Spiegel-Artikel zufolge schlagen sowohl Lehrkräfte als auch Psycholog*innen Alarm: Der zunehmende Leistungsdruck, kombiniert mit Sorgen um Zukunft und Klima, hinterlasse bei manchen Jugendlichen tiefe Spuren und führe zu wachsendem Beratungsbedarf in Schulen Quelle: Der Spiegel.
