Selenskyj kommt am 3. November zu Merz nach Berlin
Veröffentlicht am: 03.11.2026 um 09:04 Uhr | dpa, AD HOC NEWSSelenskyj kommt vor neuen FriedensgesprÀchen
- Bundeskanzler Friedrich Merz kĂŒndigte den Besuch des ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskyj an.
- Selenskyj reist am 3. November 2026 nach Berlin.
- Der Besuch findet vor neuen GesprĂ€chen zwischen Russland und der Ukraine ĂŒber ein Kriegsende statt.
Selenskyj reist vor neuen GesprÀchen nach Berlin
Der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj kommt am 3. November 2026 nach Berlin. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) kĂŒndigte den Besuch in einer Rede bei der IHK Berlin an.
Treffen vor neuen Verhandlungen
Der Besuch findet vor neuen GesprĂ€chen zwischen Russland und der Ukraine ĂŒber ein Ende des Krieges statt. Details zu Ablauf, Inhalten oder möglichen Ergebnissen des Treffens wurden in der AnkĂŒndigung nicht genannt.
Berlin als GesprÀchsort
Mit dem Besuch empfÀngt die Bundesregierung den ukrainischen PrÀsidenten unmittelbar vor dem geplanten diplomatischen Austausch. Im Mittelpunkt stehen damit zunÀchst die politische Abstimmung und die Vorbereitung auf die weiteren GesprÀche.
Der angekĂŒndigte Besuch fĂ€llt in eine Phase, in der neue GesprĂ€che ĂŒber ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine vorbereitet werden. Damit erhĂ€lt das Treffen in Berlin eine unmittelbar diplomatische Bedeutung: Deutschland gehört zu den wichtigsten politischen und finanziellen UnterstĂŒtzern der Ukraine und ist zugleich ein zentraler Akteur innerhalb der europĂ€ischen Abstimmung.
FĂŒr Selenskyj ist der Austausch mit Merz deshalb nicht nur ein bilateraler Termin. Im Mittelpunkt dĂŒrften die weitere UnterstĂŒtzung der Ukraine, die gemeinsame europĂ€ische Position und die Erwartungen an mögliche Verhandlungen stehen. Besonders entscheidend ist dabei, ob GesprĂ€che zu belastbaren Schritten fĂŒhren oder zunĂ€chst vor allem der Abstimmung der jeweiligen Positionen dienen.
EuropÀische Abstimmung vor neuen GesprÀchen
Die angekĂŒndigten GesprĂ€che zwischen Russland und der Ukraine machen die Frage nach Sicherheitsgarantien und dem weiteren Umgang mit besetzten Gebieten besonders relevant. FĂŒr die Bundesregierung verbindet sich damit die Aufgabe, UnterstĂŒtzung fĂŒr Kiew fortzusetzen und zugleich eine gemeinsame Linie mit den europĂ€ischen Partnern zu sichern.
Die Begegnung in Berlin kann daher ein Signal politischer Geschlossenheit sein. FĂŒr die Ăffentlichkeit dĂŒrfte vor allem relevant werden, ob aus dem Treffen konkrete Zusagen oder gemeinsame Forderungen fĂŒr den weiteren Verhandlungsprozess hervorgehen.
