SPD-GeneralsekretÀr, Brosius-Gersdorf

SPD-GeneralsekretÀr hÀlt an Brosius-Gersdorf fest

25.07.2025 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

SPD-GeneralsekretĂ€r Tim KlĂŒssendorf hat dem CSU-Vorschlag fĂŒr gĂ€nzlich neue Kandidaten fĂŒr das Bundesverfassungsgericht eine Absage erteilt und das Festhalten der SPD an Frauke Brosius-Gersdorf bekrĂ€ftigt.

Tim KlĂŒssendorf (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
KlĂŒssendorf sagte der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe): "Frau Brosius-Gersdorf ist eine hervorragend qualifizierte und ĂŒbrigens auch gemeinsame Kandidatin der SPD und der Union, schließlich wurde sie zusammen vorgeschlagen und hat im Richterwahlausschuss die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit bekommen. Wir haben keinen Zweifel daran, dass sie fĂŒr das Amt geeignet ist." Die Union sei am Zug, im direkten GesprĂ€ch mit Brosius-Gersdorf etwaige Bedenken aus dem Weg zu rĂ€umen, sagte KlĂŒssendorf.

"Es wĂ€re doch merkwĂŒrdig, wenn man sich einem direkten GesprĂ€ch verweigern wĂŒrde. Und dann gehe ich fest davon aus, dass sich auch die Union hinter Frau Brosius-Gersdorf vereinen kann. Die PlagiatsvorwĂŒrfe haben sich ja bereits in Luft aufgelöst", sagte der SPD-GeneralsekretĂ€r. Es bestehe zwar kein unmittelbarer Zwang durch Zeitdruck, "aber politisch braucht es sicher zum Ende der Sommerpause eine Entscheidung", forderte KlĂŒssendorf. Mit Blick auf die Differenzen in der Koalition und die Kritik an Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) sagte KlĂŒssendorf, man mĂŒsse "hart daran arbeiten, das Vertrauen zurĂŒckzugewinnen." Er ergĂ€nzte: "Die Koalition braucht dringend ein belastbares Fundament, auf dem wir den Rest der Wahlperiode aufbauen können." Er wollte jedoch weiterhin nicht ausschließen, dass die SPD einem Untersuchungsausschuss gegen Ex-Gesundheitsminister Jens Spahn in der sogenannten Masken-AffĂ€re zustimmen wĂŒrde. "Die Aufarbeitung der Entscheidungen und ZusammenhĂ€nge muss umfassend geschehen. Und deshalb können und werden wir auch weiterhin nichts ausschließen, was fĂŒr die AufklĂ€rung notwendig sein könnte", sagte KlĂŒssendorf.

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