SV Elversberg, FSV Mainz 05

SV Elversberg schlägt Mainz 05 mit 4:1 und klettert auf Rang fünf

Veröffentlicht am: 30.10.2026 um 22:27 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Elversberg gewinnt das Duell der Pokal-Verlierer deutlich und klettert nach dem achten Spieltag vorübergehend auf Rang fünf. Mainz kassiert die erste Auswärtsniederlage der Saison.

Die Folgen für Elversberg und Mainz

  • Felix Keidel erzielte in der 7. Minute die frühe Führung für Elversberg.
  • Der SV Elversberg lag zur Halbzeit durch Treffer von Keidel, Onyeka und Krattenmacher mit 3:0 vorn.
  • Mainz verlor erstmals in dieser Saison ein Auswärtsspiel und bleibt bei zehn Punkten.
  • Die SV Elversberg bejubelte gegen Mainz 05 einen verdienten Heimsieg. - Bild: Uwe Anspach/dpa
  • Traf zur frühen Führung: Felix Keidel. - Bild: Uwe Anspach/dpa
  • Sorgte mit dem dritten Treffer für die Vorentscheidung: Maurice Krattenmacher. - Bild: Uwe Anspach/dpa
Die SV Elversberg bejubelte gegen Mainz 05 einen verdienten Heimsieg.  - Bild: Uwe Anspach/dpa Traf zur frühen Führung: Felix Keidel.  - Bild: Uwe Anspach/dpa Sorgte mit dem dritten Treffer für die Vorentscheidung: Maurice Krattenmacher.  - Bild: Uwe Anspach/dpa

Elversberg setzt sich gegen Mainz klar durch

Der SV Elversberg hat den FSV Mainz 05 zum Auftakt des 8. Spieltags der Fußball-Bundesliga mit 4:1 (3:0) besiegt. Vor 9.307 Zuschauern stoppten die Saarländer damit die bis dahin makellose Auswärtsserie der Mainzer und schoben sich mit 13 Punkten vorübergehend auf Platz fünf.

Frühe Führung durch Keidel

Felix Keidel brachte Elversberg in der 7. Minute mit einem Freistoß in Führung. Die Mainzer Abwehrmauer stand dabei nicht gut, Torwart Robin Zentner war nach knapp siebenwöchiger Verletzungspause gegen den platzierten Schuss machtlos.

Die Gastgeber kontrollierten anschließend Ball und Gegner. Francis Onyeka erhöhte in der 26. Minute nach Vorarbeit von David Mokwa, Maurice Krattenmacher sorgte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte für das 3:0.

Mainz findet offensiv kaum Lösungen

Mainz bemühte sich um mehr Spielkontrolle, blieb im ersten Durchgang aber ohne echte Torchance. Auch ein Vierfach-Wechsel nach gut einer Stunde veränderte das Bild zunächst nicht.

Elversberg verwaltete nach der Pause den Vorsprung. Ein Abseitstor des eingewechselten Ransford Königsdörffer blieb Mainz verwehrt, auf der Gegenseite scheiterte Mokwa nach einem Sololauf an Zentner.

Treffer in der Nachspielzeit

Cole Campbell erhöhte in der 90.+1 Minute mit einem sehenswerten Seitfallzieher auf 4:0. Benedict Hollerbach erzielte drei Minuten später den Mainzer Ehrentreffer.

Für Mainz endete die Partie zusätzlich mit einem Platzverweis: Stefan Posch sah in der 90.+5 Minute Gelb-Rot. Elversberg hatte ebenso wie Mainz unter der Woche im DFB-Pokal gegen einen Zweitligisten verloren, feierte nun aber die deutlichere Wiedergutmachung in der Liga.

Der Erfolg gegen Mainz ist für Elversberg vor allem deshalb bedeutsam, weil die Saarländer unmittelbar nach dem Pokal-Aus eine überzeugende Reaktion zeigten. Im DFB-Pokal hatte die Mannschaft zu Hause gegen den Zweitligisten Darmstadt 98 mit 0:2 verloren; in der Liga gelang nun mit fünf Treffern ein klarer sportlicher Kontrapunkt.

Das Ergebnis unterstreicht zugleich die bislang bemerkenswerte Entwicklung des Aufsteigers. Elversberg sammelte nach acht Spieltagen 13 Punkte und etablierte sich damit vorübergehend in der Spitzengruppe. Besonders auffällig war gegen Mainz die Effizienz: Keidel traf früh per Freistoß, Onyeka und Krattenmacher bauten die Führung noch vor der Pause aus.

Mainz verliert seine Auswärtsstärke

Für Mainz endet eine wichtige Serie. Vor dem Spiel hatten die Rheinhessen ihre drei bisherigen Auswärtspartien gewonnen und galten als besonders stabil in fremden Stadien. Die 1:4-Niederlage zeigt, wie stark die Mannschaft durch defensive Fehler in der ersten Halbzeit belastet wurde.

Für Elversberg bedeutet der Sieg zunächst zusätzlichen Rückenwind im Bundesliga-Alltag. Mainz muss dagegen die fehlende Durchschlagskraft und den frühen Rückstand aufarbeiten. Der späte Ehrentreffer von Benedict Hollerbach änderte am Kräfteverhältnis des Abends nichts.

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