Richterbund pocht auf Vorratsdatenspeicherung
19.06.2024 - 02:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de"Ohne die Möglichkeit einer verlÀsslichen Zuordnung von IP-Adressen zu den Anschlussinhabern laufen Ermittlungen leider hÀufig ins Leere." Das derzeit in der Bundesregierung geeinte "Quick Freeze"-Verfahren sieht man beim Richterbund kritisch. "Das Quick-Freeze-Verfahren, auf dem die FDP bislang beharrt, ist keine gleichwertige Alternative. Damit hinge es von der Speicherpraxis der Internetzugangsanbieter ab, ob die IP-Daten dort zu geschÀftlichen Zwecken noch vorhanden sind, wenn die Anordnung zum Einfrieren sie erreicht", sagte Rebehn. "Es darf aber nicht vom Zufall abhÀngen, dass Straftaten im digitalen Raum aufgeklÀrt werden können", mahnte er. Die Innenministerkonferenz von Bund und LÀndern soll von Mittwoch bis Freitag dauern.
