Ukrainer wegen AgententÀtigkeit zu Haftstrafe verurteilt
Veröffentlicht am: 18.08.2026 um 11:01 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWSLaut Anklageschrift sollen die MĂ€nner Ende MĂ€rz 2025 von Köln aus zwei Pakete mit aktivierten GPS-Trackern in Richtung Ukraine versendet haben. Ein russischer Nachrichtendienst soll den Auftrag ĂŒber MittelsmĂ€nner in Mariupol erteilt haben. Ziel war es demnach, Versandrouten und TransportablĂ€ufe bei einem Paketdienstleister auszuspionieren, um spĂ€ter Pakete mit BrandsĂ€tzen aufzugeben, die in Deutschland oder auf dem Weg in nicht von Russland besetzte Teile der Ukraine Schaden anrichten sollten.
Der Vertreter der Anklage hatte Haftstrafen zwischen zwei Jahren und neun Monaten und vier Jahren und drei Monaten fĂŒr die Angeklagten gefordert. Die Verteidiger beantragten FreisprĂŒche. Das Gericht blieb mit seiner Entscheidung deutlich unter der Forderung der Bundesanwaltschaft und folgte in zwei der drei FĂ€lle der Verteidigung.
