US-Notenbank Fed hÀlt Leitzins bei 3,75 bis 4,00 Prozent
Veröffentlicht am: 28.10.2026 um 19:01 Uhr | dpa, AD HOC NEWSLeitzins bleibt bei vier Prozent
- Der Zentralbankrat der Federal Reserve beschloss in Washington, den Leitzins unverÀndert zu lassen.
- Die Zinsspanne liegt weiterhin bei 3,75 bis 4,00 Prozent.
- Dem Beschluss war Mitte September die erste Zinserhöhung seit Jahren vorausgegangen.
Federal Reserve bestÀtigt Leitzins in Washington
Die US-Notenbank behÀlt den Leitzins nach der ersten Zinserhöhung seit Jahren Mitte September unverÀndert. Die Zinsspanne bleibt bei 3,75 bis 4,00 Prozent, wie der Zentralbankrat der Federal Reserve in Washington mitteilte.
Fed wartet nach Zinsschritt ab
Mit der Entscheidung setzt die Fed den im September eingeschlagenen Kurs zunĂ€chst ohne weitere Anpassung fort. FĂŒr Kreditnehmer, Unternehmen und Anleger Ă€ndert sich damit unmittelbar nichts am Leitzinsniveau.
Weitere Entwicklung bleibt im Blick
Die Zinspause bildet den aktuellen Stand der Geldpolitik ab. Wie es weitergeht, hÀngt von der Entwicklung der Inflation, der Konjunktur und des Arbeitsmarkts sowie von der Bewertung neuer Wirtschaftsdaten durch den Zentralbankrat ab.
Die Zinspause kommt kurz nach der ersten Erhöhung seit Jahren Mitte September. Mit der unverÀnderten Spanne von 3,75 bis 4,00 Prozent hÀlt die Federal Reserve an einem vergleichsweise restriktiven Kurs fest: Kredite bleiben teuer, wÀhrend Spar- und Anleiherenditen grundsÀtzlich von einem höheren Zinsniveau profitieren.
FĂŒr die weitere Geldpolitik stehen zwei Ziele im Spannungsfeld. Die Fed muss die Inflation bremsen, ohne die Konjunktur und den Arbeitsmarkt unnötig zu belasten. Hohe Finanzierungskosten verteuern unter anderem Immobilienkredite und Unternehmensinvestitionen; zugleich können sie die Nachfrage dĂ€mpfen und damit den Preisdruck verringern.
Inflation bleibt entscheidend
Die jĂŒngsten Inflations- und Konjunkturdaten bestimmen, ob die Pause lediglich eine Unterbrechung oder der Beginn einer lĂ€ngeren Phase stabiler Zinsen ist. Besonders wichtig sind deshalb die Kommunikation des Zentralbankrats und die kommenden Preis- und Arbeitsmarktdaten.
FĂŒr Verbraucher in den USA bedeutet der Beschluss zunĂ€chst keine weitere unmittelbare Verteuerung variabel verzinster Kredite durch den Leitzins. Eine schnelle Entlastung bei Finanzierungen ist aber ebenfalls nicht angelegt. An den MĂ€rkten können bereits kleine Ănderungen bei den Erwartungen den Dollar, Anleiherenditen und Aktienkurse bewegen.
Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen
Euronews: âFed-Entscheid im Fokus: Warsh ringt mit hoher Inflation, Ălpreisen und US-Zwischenwahlenâ (27.10.2026)
Der Beitrag habe eine Zinspause im Korridor von 3,75 bis 4,00 Prozent erwartet und den Schwerpunkt auf die weiterhin erhöhte Inflation, Energiepreise und die Signale des Fed-Vorsitzenden gelegt. Anders als die dpa-Meldung, die den Beschluss knapp zusammenfasst, ordne der Artikel vor allem den möglichen weiteren Kurs ein.
FOCUS online: âFed vor Zinsentscheidung: Bitcoin droht neuer Verkaufsdruckâ (27.10.2026)
Der Beitrag habe die erwartete Zinspause aus Sicht der FinanzmĂ€rkte und möglicher Folgen fĂŒr Bitcoin betrachtet. WĂ€hrend Euronews den Inflations- und Notenbankkontext betone, liege der Schwerpunkt hier auf der Reaktion riskanter Anlagen; offen bleibe der weitere Zinspfad.
Beide BeitrĂ€ge hĂ€tten eine unverĂ€nderte Zinsspanne als Markterwartung beschrieben. Unterschiede bestĂŒnden vor allem beim Blick auf Inflation, Kommunikation der Fed und mögliche Auswirkungen auf FinanzmĂ€rkte.
