Israel, USA

Bundesregierung zieht Personal der Botschaft in Teheran ab

Veröffentlicht am: 07.03.2026 um 22:32 Uhr | dpa.de

US-PrÀsident Trump droht dem Iran mit der «vollstÀndigen Zerstörung». Das AuswÀrtige Amt zieht aus der Bedrohungslage Konsequenzen.

  • Das AuswĂ€rtige Amt hat das Personal der deutschen Botschaft in Teheran wegen der Lage im Iran in Sicherheit gebracht.   - Bild: Vahid Salemi/AP/dpa
    Das AuswÀrtige Amt hat das Personal der deutschen Botschaft in Teheran wegen der Lage im Iran in Sicherheit gebracht. - Bild: Vahid Salemi/AP/dpa
  • Wegen der Sicherheitslage im Iran angesichts der andauernden Angriffe Israels und der USA hat das AuswĂ€rtige Amt das Personal der deutschen Botschaft in Teheran im Ausland in Sicherheit gebracht. - Bild: Vahid Salemi/AP/dpa
    Wegen der Sicherheitslage im Iran angesichts der andauernden Angriffe Israels und der USA hat das AuswÀrtige Amt das Personal der deutschen Botschaft in Teheran im Ausland in Sicherheit gebracht. - Bild: Vahid Salemi/AP/dpa
Das AuswÀrtige Amt hat das Personal der deutschen Botschaft in Teheran wegen der Lage im Iran in Sicherheit gebracht.   - Bild: Vahid Salemi/AP/dpa Wegen der Sicherheitslage im Iran angesichts der andauernden Angriffe Israels und der USA hat das AuswÀrtige Amt das Personal der deutschen Botschaft in Teheran im Ausland in Sicherheit gebracht. - Bild: Vahid Salemi/AP/dpa

Die Bundesregierung hat das Personal der deutschen Botschaft in der iranischen Hauptstadt Teheran nach erneut schweren Angriffen der USA und Israels vorĂŒbergehend im Ausland in Sicherheit gebracht. Aus dem AuswĂ€rtigen Amt in Berlin hieß es, das Personal sei aufgrund der Bedrohungslage temporĂ€r verlegt worden. Die Erreichbarkeit der Botschaft sei aber weiterhin gewĂ€hrleistet. «Die temporĂ€re Verlegung folgt einer Reduzierung, die bereits Mitte Januar vorsorglich erfolgte», hieß es weiter.

Die konsularische UnterstĂŒtzung sei zuvor schon wegen einer Reduzierung des Personals stark eingeschrĂ€nkt, die Visastelle bereits vorĂŒbergehend geschlossen gewesen, hieß es weiter aus dem deutschen Außenministerium. Die Maßnahme zum Schutz des Personals in Teheran sei mit Blick auf die Sicherheit der deutschen Auslandsvertretungen angesichts der Lage im Nahen und Mittleren Osten ergriffen worden.

Die Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter habe oberste PrioritĂ€t und werde stĂ€ndig im Krisenstab der Bundesregierung thematisiert, hieß es aus dem AuswĂ€rtigen Amt weiter. «Die notwendigen Maßnahmen zur Wahrung der Sicherheit werden fortlaufend ĂŒberprĂŒft und angepasst.» Auf die Frage, ob das Botschaftspersonal auf dem Landweg evakuiert worden sei, teilte das AuswĂ€rtige Amt mit, man Ă€ußere sich grundsĂ€tzlich nicht zu Details von FĂŒrsorgemaßnahmen fĂŒr das Personal.

Botschaftspersonal ĂŒber Aserbaidschan außer Landes gebracht

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur ist das Personal der deutschen Botschaft auf dem Landweg in ein Nachbarland ausgereist. Nachdem das Personal anderer Botschaften ĂŒber Aserbaidschan ausgereist war, ist davon auszugehen, dass ebenfalls dieser Weg genommen wurde. Nach diesen Informationen hat auch Botschafter Axel Dittmann das Land mit dem ĂŒbrigen Botschaftspersonal verlassen. 

US-PrĂ€sident Donald Trump hatte dem Iran mit der «vollstĂ€ndigen Zerstörung» und dem «sicheren Tod» fĂŒr bislang angeblich verschonte Ziele und Menschengruppen gedroht. Der Iran werde «in die Hölle geprĂŒgelt», schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social, also massiv und schwer geschlagen.

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