Versteck im Auftrag Russlands? Ermittlungen nach Waffenfund
Veröffentlicht am: 21.08.2026 um 11:25 Uhr | dpa, AD HOC NEWSDeutsche Sicherheitsbehörden haben im vergangenen Jahr ein Versteck mit zwei Pistolen in der NĂ€he von Berlin entdeckt. Das berichten NDR, WDR und «SĂŒddeutsche Zeitung» (SZ) unter Verweis auf eigene Recherchen. Demnach gibt es Hinweise darauf, dass die Waffen im Auftrag russischer Geheimdienste hinterlegt wurden - möglicherweise um fĂŒr von Moskau geplante «kinetische Operationen» wie AnschlĂ€ge genutzt zu werden.Â
Den Medienberichten zufolge ermittelt inzwischen der Generalbundesanwalt in dem Fall. Die Karlsruher Behörde wollte sich auf Anfrage nicht dazu Ă€uĂern. Ein TatverdĂ€chtiger soll im Herbst in RumĂ€nien festgenommen worden sein. Der Mann könnte laut NDR, WDR und SZ das Waffenversteck im brandenburgischen Grenzgebiet zur Bundeshauptstadt angelegt haben.Â
Beamte hĂ€tten die zwei dort gefundenen Pistolen zunĂ€chst funktionsunfĂ€hig gemacht, das Versteck aber intakt gelassen. Die Stelle wurde demnach ĂŒberwacht - allerdings ohne Erfolg. Die TĂ€ter hatten womöglich von der Entdeckung der Waffen mitbekommen und mieden daraufhin den Fundort.Â
Das Bundesamt fĂŒr Verfassungsschutz Ă€uĂerte sich auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur nicht. Zu Angelegenheiten, die etwaige konkrete nachrichtendienstliche Erkenntnisse oder TĂ€tigkeiten betrĂ€fen, nehme man grundsĂ€tzlich nicht öffentlich Stellung. «Damit ist keine Aussage darĂŒber getroffen, ob der Sachverhalt zutreffend ist oder nicht.»
