Vertrag bis 2028: Wagner bleibt Coach des 1. FC Köln
22.05.2026 - 13:26:04 | dpa.deRené Wagner bleibt Trainer des 1. FC Köln. Der 37-Jährige wird den Fußball-Bundesligisten auch in der kommenden Saison betreuen. Er erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028, wie die Domstädter berichteten.
«Wir haben die Zeit nach der Saison intensiv genutzt, um nicht nur auf die Entwicklung der letzten Monate zu schauen, sondern um den Blick vor allem nach vorne zu richten. René hat uns in diesen Gesprächen auf mehreren Ebenen und gegenüber allen Anspruchsgruppen überzeugt», sagte Kölns Geschäftsführer Thomas Kessler. Wagner habe unter anderem «hohe sportliche Kompetenz» und «eine klare und authentische Art der Führung».
Sechs Punkte aus sieben Spielen
Wagner hatte den Job im März von Lukas Kwasniok übernommen, von dem sich der FC nach dem 3:3 im Derby gegen Borussia Mönchengladbach getrennt hatte. Mit der nicht gerade üppigen Ausbeute von sechs Punkten aus sieben Spielen hielt der frühere Co-Trainer Wagner die Kölner in der Bundesliga. In der Abschlusstabelle belegte der Club den 14. Platz und hatte drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang.
«Vor fünf Jahren haben wir hier in meiner ersten Saison die Conference League erreicht, nur zwei Jahre später musste ich aus der Ferne mit ansehen, wie der FC abgestiegen ist. Das tat weh», erklärte Wagner, der in den vergangenen Jahren auch für den Hamburger SV und Union Berlin arbeitete. «Diesmal haben wir den Klassenerhalt geschafft. Das stand in den letzten Wochen über allem.»
Kapitän machte sich für Wagner stark
Zuletzt hatte sich Kapitän Marvin Schwäbe für den Coach ausgesprochen. «Er hat in den letzten Wochen einen guten Job gemacht, er hat eine gute Kommunikation gefunden, hat an Stellschrauben gedreht», sagte der Torwart. «Auch wenn leider die Punkte irgendwie ausgeblieben sind, hat er einen guten Job gemacht.» Das sahen auch die Verantwortlichen so.
«Mit Blick auf die kommende Entwicklung unserer Mannschaft sehen wir jetzt die Chance, gemeinsam etwas aufzubauen und gezielt weiterzuentwickeln», erklärte Geschäftsführer Kessler.
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