DIW-PrÀsident, Staatseinstieg

DIW-PrĂ€sident hĂ€lt Staatseinstieg in Meyer Werft fĂŒr falschen Weg

19.09.2024 - 08:52:35 | dts-nachrichtenagentur.de

Vor dem Besuch von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (GrĂŒne) auf der Meyer Werft hat der PrĂ€sident des Deutschen Instituts fĂŒr Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, den Staatseinstieg in das Unternehmen scharf kritisiert.

Marcel Fratzscher (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Der Staat hat nicht den Job, angeschlagene Konzerne zu retten", sagte Fratzscher der "Neuen OsnabrĂŒcker Zeitung." Laut dem Experten gibt es Ausnahmen, "etwa bei strategisch wichtigen Unternehmen, die systemrelevante Technologien herstellen". Auf die Meyer Werft treffe das allerdings nicht zu. Ein weiterer Aspekt, der fĂŒr Fratzscher gegen eine Beteiligung spricht: "Allein durch die Tatsache, dass kein privater Investor bereit war, in die Werft einzusteigen und Teil des Risikos zu ĂŒbernehmen, hĂ€tte beim Staat alle Alarmglocken schrillen lassen mĂŒssen." Der Wirtschaftsforscher vermutet, dass der Bund und Land Niedersachsen deshalb die Meyer Werft retten, um Verluste aus vorigen BĂŒrgschaften zu verhindern.

Der Staat bĂŒrgt bereits fĂŒr AuftrĂ€ge in Höhe von rund 19 Milliarden Euro, der er im Fall einer Insolvenz wohl hĂ€tte abschreiben mĂŒssen. Fratzscher kritisierte: "In meiner Wahrnehmung wird hier gutes Geld schlechtem hinterhergeworfen."

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