Trassenpreise: LĂ€nder fĂŒrchten Abbestellung von Zugverbindungen
Veröffentlicht am: 04.08.2026 um 00:00 Uhr | dts-nachrichtenagentur.deDer EuropĂ€ische Gerichtshof hatte im MĂ€rz die Trassenpreisbremse fĂŒr den Schienenpersonennahverkehr fĂŒr rechtswidrig erklĂ€rt. Dem Regionalverkehr drohen dadurch bundesweit zusĂ€tzliche Kosten in dreistelliger Millionenhöhe. Mehrere LĂ€nder bereiteten bereits Abbestellungen von Zugverbindungen vor, warnte Berg.
Sie forderte vom Bund, die Mehrkosten vollstÀndig auszugleichen, die Regionalisierungsmittel bedarfsgerecht zu erhöhen und das Trassenpreissystem dauerhaft zu reformieren. Die LÀnder hÀtten dazu konkrete VorschlÀge vorgelegt. "Der Bund darf die Kosten seiner Infrastruktur nicht bei den LÀndern und den FahrgÀsten abladen", so die Ministerin.
Die Trassenpreise sind zentrales Thema bei der Video-Sonderkonferenz. Zudem soll laut Tagesordnung auf Antrag von NRW ĂŒber das Niedrigwasser beraten werden.
