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VW-Chef Blume in Emden: MĂŒssen uns an der RealitĂ€t messen

Veröffentlicht am: 26.08.2026 um 12:28 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

VW-Boss Blume stellt sich in Emden den Fragen der Belegschaft. Wie geht es weiter mit dem Werk, das mit der Umstellung auf E-MobilitÀt gut aufgestellt galt, jetzt aber gefÀhrdet sein soll?

VW-Chef Oliver Blume (2. von links) spricht heute bei der Betriebsversammlung in Emden und muss dann weiter nach Zwickau.  - Bild: Lars Penning/dpa
VW-Chef Oliver Blume (2. von links) spricht heute bei der Betriebsversammlung in Emden und muss dann weiter nach Zwickau. - Bild: Lars Penning/dpa

VW-Konzernchef Oliver Blume hat sich bei der Belegschaft Emden zur schwierigen Lage des Werks geĂ€ußert. «Wir messen uns mit den besten Standorten Europas - mit dem Ziel, dauerhafte WettbewerbsfĂ€higkeit unseres Konzerns zu sichern», sagte Blume in Ostfriesland. Ihm zufolge betragen die Arbeitskosten aber bei mehr als das Doppelte vergleichbarer europĂ€ischer Standorte, und bei den Fabrikkosten liegen andere Werke deutlich gĂŒnstiger.

«Das ist kein Vorwurf, es ist die RealitĂ€t, an der wir uns messen lassen mĂŒssen», sagte Blume. Sein Auftritt in Emden war mit Spannung erwartet worden, weil der Standort jĂŒngst immer wieder zu den gefĂ€hrdeten Werken gezĂ€hlt wurde. Blume wiederholte, dass es fĂŒr die vier Werke Emden, Zwickau und Hannover sowie bei der Tochter Audi in Neckarsulm derzeit noch keine «wettbewerbsfĂ€hige Belegung» fĂŒr die 2030er Jahre gebe, Schließungen aber nicht entschieden seien. 

 «Unser Ziel ist es, in den nĂ€chsten 6 bis 12 Monaten belastbare Perspektiven fĂŒr alle Standorte zu schaffen», sagte der VW-Chef. «Sollte sich trotz aller Anstrengungen am Ende zeigen: Eine Nachbelegung ist nicht möglich, dann endet unsere Verantwortung nicht», kĂŒndigte Blume an. 

Nach Emden sollte Blume weiter nach Zwickau reisen, wo ebenfalls um den Standort gebangt wird.

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