Wiesn-Start: Bayern schlagen Union 7:0 und Kane knackt die 100er-Marke
Veröffentlicht am: 18.09.2026 um 23:00 Uhr | dpa, AD HOC NEWSDer FC Bayern hat Union Berlin zum Auftakt des Oktoberfests mit 7:0 besiegt und sich damit für eine Nacht an die Tabellenspitze gesetzt.
Kane erreicht die 100
Harry Kane traf doppelt, darunter zum 100. Mal in der Bundesliga. Der Engländer brauchte dafür nur 98 Spiele und stellte damit eine neue Bestmarke auf. Michael Olise glänzte mit drei Toren, Jamal Musiala eröffnete den Torreigen.
Olise, Musiala und ein Comeback
Vor 75.000 Zuschauern in der Allianz Arena dominierte die Münchner Offensive die Partie klar. Auch Ismael Saibari trug sich erstmals im Bayern-Trikot in die Torschützenliste ein, während Serge Gnabry nach längerer Pause sein Comeback feierte. Union blieb über weite Strecken harmlos und fand offensiv kaum Mittel.
Wiesn-Einstimmung in München
Der Abend passte für die Bayern auch atmosphärisch zum Start der Wiesn. Die Mannschaft ließ sich den Heimsieg vor den Feierlichkeiten nicht nehmen und geht mit Rückenwind in die kommenden Aufgaben.
Wiesn-Start und Tabellenbild
Der klare Sieg des FC Bayern gegen Union Berlin kam zum Auftakt des Oktoberfests und setzte sportlich ein starkes Zeichen. Mit dem 7:0 sprang der Rekordmeister zumindest vorübergehend an die Tabellenspitze und unterstrich, dass die Mannschaft früh in der Saison schon in sehr stabiler Form ist.
Kane als Marker der Dominanz
Besonders auffällig ist die Geschwindigkeit, mit der Harry Kane seine nächste Bestmarke erreichte. Sein 100. Bundesliga-Tor im 98. Spiel ordnet den englischen Stürmer nicht nur in die Reihe der besten Torjäger der Liga ein, sondern zeigt auch, wie eng Bayern seine Offensivkraft um ihn herum organisiert. Für Gegner bedeutet das: Schon kleine Fehler können gegen diese Qualität sofort bestraft werden.
Signalwirkung für Bayern und Union
Für die Münchner ist der Abend mehr als nur ein deutlicher Heimsieg. Ein solcher Auftritt stärkt Selbstvertrauen, schärft den Konkurrenzdruck im Kader und liefert vor den Länderspielreisen ein klares Erfolgsbild. Union wiederum muss den Abend als Warnsignal verstehen: Gegen ein Team, das Tempo, Effizienz und individuelle Klasse so bündelt, reichen Phasen von Ordnung nicht aus. Für Leser ist vor allem relevant, dass Bayern mit dieser Vorstellung seine Favoritenrolle im Meisterrennen untermauert und Union früh unter Anpassungsdruck gerät.
