Polizei

86-Jährige durch Schockanruf betrogen: Polizei bittet um Hinweise - 2606002

01.06.2026 - 08:56:35 | presseportal.de

Erkrath - Am Freitag, 29. Mai 2026, wurde eine 86-jährige Seniorin in Erkrath durch einen Schockanruf betrogen. Unbekannte erbeuteten eine fünfstellige Summe Bargeld. Die Polizei warnt erneut vor den unterschiedlichen Betrugsmaschen der Täterinnen und Täter.

POL-ME: 86-Jährige durch Schockanruf betrogen: Polizei bittet um Hinweise - 2606002 - Foto: presseportal.de
POL-ME: 86-Jährige durch Schockanruf betrogen: Polizei bittet um Hinweise - 2606002 - Foto: presseportal.de

Das war nach aktuellen Erkenntnissen passiert:

Gegen 16 Uhr wurde die 86-Jährige von einer angeblichen Polizistin angerufen, die angab, dass die Nachbarin der Seniorin einen Unfall verursacht habe, bei dem eine schwangere Frau schwer verletzt worden sei. Die Betrügerin forderte die Erkratherin dazu auf, einem unbekannten Abholer Bargeld für die medizinische Behandlung auszuhändigen. Kurze Zeit später übergab die Seniorin in einem Wohngebiet südlich der Karschhauser Straße einem unbekannten Täter eine fünfstellige Summe Bargeld.

Sie beschreibt ihn als:

Als die Seniorin den Betrug feststellte, alarmierte sie die Polizei.

Die Polizei fragt:

Wer hat am Freitag, 29. Mai 2026, gegen 16 Uhr in dem Wohngebiet etwas Verdächtiges beobachtet? Hinweise nimmt die Polizei in Erkrath jederzeit unter 02104 9480-6450 entgegen.

Die Kriminalpolizei ermittelt stellt erneut klar:

Es werden keine sogenannten "Kautionszahlungen" von Polizei oder Staatsanwaltschaft gefordert, um Menschen, die eine angeblich schwere Straftat begangen oder einen schweren Verkehrsunfall verursacht haben, vor einer Haftstrafe zu bewahren. Die Polizei wird Sie niemals am Telefon nach Ihren Vermögensverhältnissen fragen oder Bargeld oder andere Wertgegenstände in vermeintlich "amtliche Verwahrung" nehmen. Wenn Sie so einen Anruf bekommen, legen Sie einfach auf! Rufen Sie die echte Polizei in einem eigenständigen Telefonat von Ihrem Festnetztelefon unter 110 an!

Fragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Mettmann
Polizeipressestelle
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann

Telefon: 02104 982-1010
Telefax: 02104 982-1028

E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de

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