88-JĂ€hrige durch Schockanruf betrogen: Polizei bittet um Hinweise - 2603002
01.03.2026 - 10:44:23 | presseportal.de
Das war nach aktuellen Erkenntnissen passiert:
Gegen 17 Uhr wurde die 88-JĂ€hrige von einem angeblichen Polizisten angerufen, der angab, dass der Sohn der Seniorin einen Unfall verursacht habe, bei dem eine Mutter mit ihren Kindern verstorben sei. Der BetrĂŒger forderte die Langenfelderin dazu auf, einem unbekannten Abholer Bargeld als Kaution auszuhĂ€ndigen, um die sofortige Inhaftierung des Sohns zu verhindern. Gegen 20 Uhr ĂŒbergab die Seniorin in einem Wohngebiet am Richrather Winkelsweg einem unbekannten TĂ€ter eine vierstellige Summe Bargeld sowie ihre EC-Karte.
Sie beschreibt ihn als:
Als die Seniorin spĂ€ter ihren Sohn anrief, stellte sie den Betrug fest und alarmierte die Polizei. Die Polizistinnen und Polizisten leiteten ein entsprechendes Verfahren ein und die Kriminalpolizei ĂŒbernahm die Ermittlungen.
Die Polizei fragt:
Wer hat am Donnerstag, 26. Februar 2026, gegen 20 Uhr in der NÀhe des Winkelswegs etwas VerdÀchtiges beobachtet? Hinweise nimmt die Polizei in Langenfeld jederzeit unter 02173 288-6310 entgegen.
Die Polizei stellt zudem erneut klar:
Es werden keine sogenannten "Kautionszahlungen" von Polizei oder Staatsanwaltschaft gefordert, um Menschen, die eine angeblich schwere Straftat begangen oder einen schweren Verkehrsunfall verursacht haben, vor einer Haftstrafe zu bewahren. Die Polizei wird Sie auch niemals am Telefon nach Ihren VermögensverhÀltnissen fragen oder Bargeld oder andere WertgegenstÀnde in vermeintlich "amtliche Verwahrung" nehmen. Wenn Sie so einen Anruf bekommen, legen Sie einfach auf! Rufen Sie die echte Polizei in einem eigenstÀndigen Telefonat von Ihrem Festnetztelefon unter 110 an!
Fragen bitte an:
Kreispolizeibehörde Mettmann
Polizeipressestelle
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann
Telefon: 02104 982-1010
Telefax: 02104 982-1028
E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de
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