HZA-BI: Schwarzarbeit und Leistungsbetrug auf Herforder Baustelle/ Nur vier von 36 Arbeitnehmern zur Sozialversicherung angemeldet
13.04.2026 - 10:44:53 | presseportal.de
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) Herford des Hauptzollamts Bielefeld führte (am Donnerstag, den 1. April 2026) aufgrund verschiedener Hinweise eine Prüfung auf einem Sanierungsobjekt durch. Beim Betreten der Baustelle versuchten zwei Personen das Gelände zu verlassen und sich der Prüfung zu entziehen, was jedoch unterbunden wurde.
Insgesamt wurden 36 Personen aus dem Ruhrgebiet bei Reinigungsarbeiten angetroffen und überprüft. Bei den Befragungen geriet der Großteil der Befragten in Widersprüche bezüglich Arbeitgeber und Beschäftigungsdauer. Zudem versuchten mehrere vermeintliche Vorarbeiter Einfluss auf den Ablauf der Personenbefragungen zu nehmen. Nur vier Personen waren ordnungsgemäß zur Sozialversicherung gemeldet.
"Für die restlichen Arbeitnehmer lagen weder die reguläre Meldung noch die erforderliche Sofortmeldung zur Sozialversicherung vor, so dass von Schwarzarbeit ausgegangen werden muss.", so Ralf Wagenfeld, Pressesprecher beim Hauptzollamt Bielefeld.
Zudem gaben 25 Personen an, im Leistungsbezug zu stehen und die ausgeübte Tätigkeit nicht angegeben zu haben.
"Eine solche Zahl an Schwarzarbeitern und vermutlichen Leistungsbetrügern ist auch für den Zoll in Ostwestfalen-Lippe keine alltägliche Erfahrung.", resümiert Pressesprecher Wagenfeld.
Rückfragen bitte an:
Hauptzollamt Bielefeld
Ralf Wagenfeld
Telefon: (0521) 3047-1095
E-Mail: ralf.wagenfeld@zoll.bund.de
www.zoll.de
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