BPOL NRW: 25-JÀhriger mit echt aussehendem Sturmgewehr im Regionalexpress - Bundespolizei stellt VerdÀchtigen
07.01.2025 - 08:09:42 | presseportal.de
Gegen 11:30 Uhr bestreiften EinsatzkrĂ€fte der Bundespolizei den Dortmunder Hauptbahnhof. Dabei wurden sie von einem Passanten auf einen Mann mit einer Schusswaffe in dem RE34 (Siegen - Dortmund) hingewiesen. Ein Freund des Melders, welcher sich in dem Zug befand, setzte ihn zuvor ĂŒber den Sachverhalt in Kenntnis und hielt die Situation fotografisch fest. Bereits beim Eintreffen des Zuges auf dem Bahnsteig zu Gleis 10 lokalisierten die Beamten den TatverdĂ€chtigen in dem mittleren Wagen. Die Polizisten umstellten den 25-JĂ€hrigen und sprachen ihn unter der Androhung der Schusswaffe zu Boden. AnschlieĂend wurde er widerstandslos festgenommen und fixiert. Die Langwaffe befand sich zu diesem Zeitpunkt in dem Rucksack des syrischen StaatsbĂŒrgers und wurde von den Uniformierten beschlagnahmt. Bei dem Gegenstand handelte es sich um eine Anscheinswaffe, welche einer echten Schusswaffe tĂ€uschend Ă€hnlichsieht. In diesem Fall handelte es sich um eine Nachbildung eines AK-47 Sturmgewehrs.
Eine 51-jÀhrige Zeugin kam vor Ort auf die Beamten zu und gab an, dass der Mann aus Kiel die Waffe mehrfach aus seinem Rucksack geholt und sich umgeschaut habe. Der 25-JÀhrige soll die Schusswaffe dabei zu keinem Zeitpunkt auf einen Reisenden gerichtet haben. Stattdessen soll er zuvor zwei MÀnnern (30, 31) verbal damit gedroht haben, sie zu töten.
In den WachrĂ€umen fanden die Bundespolizisten ein Dokument einer AuslĂ€nderbehörde bei dem Syrer auf, auf welchem falsche Personalien versehen waren. Nachdem die Polizeibeamten den Beschuldigten erkennungsdienstlich behandelt hatten und nach RĂŒcksprache mit den zustĂ€ndigen Behörden durfte er die Dienststelle verlassen.
Die Bundespolizisten leiteten gegen den Mann aus Kiel ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung, mittelbarer Falschbeurkundung, sowie wegen des VerstoĂes gegen das Waffengesetz ein.
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