BPOLD FRA: Das Entry/ Exit System geht am Flughafen Frankfurt am Main an den Start - Bundespolizei und Fraport sind vorbereitet
29.10.2025 - 08:00:25 | presseportal.de
Mithilfe des Entry/Exit Systems werden Ein- und Ausreisedaten von Drittstaatsangehörigen erfasst, die fĂŒr einen Kurzaufenthalt in den Schengen-Raum reisen wollen. Damit wird die Grenzkontrolle digitaler. Grenzkontrollstempel, wie sie bisher verwendet wurden, fallen weg. Bei der Registrierung von Drittstaatsangehörigen, die nach Europa einreisen möchten, werden ab sofort ein Live-Foto erstellt, FingerabdrĂŒcke genommen und der Reisepass gescannt.
"Mit dem neuen Entry/Exit System wird die Sicherheit an den europĂ€ischen Grenzen digital, zuverlĂ€ssig und lĂŒckenlos - unerlaubte Aufenthalte und Grenzverletzungen werden so effektiv verhindert.", so die PrĂ€sidentin der Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main, Kerstin Kohlmetz, zum Start des Systems. Und weiter: "Besonders am Flughafen, dem Drehkreuz des internationalen Reiseverkehrs, ist diese lĂŒckenlose Kontrolle entscheidend, um Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit zu wahren. Die Bundespolizei am Frankfurter Flughafen ist dabei bestens vorbereitet, um mit modernster Technik und geschultem Personal höchste Sicherheit fĂŒr Reisende und die Grenzen zu garantieren."
"Der Flughafen Frankfurt ist Deutschlands Tor zur Welt. Aufgrund der hohen Anbindung reisen zahlreiche Personen von auĂerhalb des Schengen-Raums ĂŒber unser Drehkreuz und nutzen daher das neue Entry/Exit System", sagt Dr. Pierre Dominique PrĂŒmm, Vorstand Aviation und Infrastruktur der Fraport AG. "Um unseren Passagieren einen reibungslosen und komfortablen Ablauf zu gewĂ€hrleisten, haben wir uns intensiv auf den Start des EES vorbereitet und unterstĂŒtzen unsere Partner vollumfĂ€nglich bei der Implementierung."
An Kiosken, auch Self-Service Systeme genannt, können Reisende ihre Daten bereits vor der eigentlich Einreisekontrolle erfassen. Damit sollen die Prozesse der Grenzkontrolle verbessert werden. DarĂŒber hinaus wird die Grenze dadurch effektiver geschĂŒtzt sowie IdentitĂ€tsbetrug und illegale Migration bekĂ€mpft.
Flughafenbetreiber Fraport stellt in den Terminals strategisch gĂŒnstige Ărtlichkeiten und FlĂ€chen fĂŒr insgesamt 218 Self-Service Systeme bereit. Diese Stellen befinden sich in unmittelbarer NĂ€he zu den Grenzkontrollen. Eine eindeutige Beschilderung fĂŒhrt die Passagiere zu den Kiosken. Passagiere finden umfangreiche Informationsmaterialen in den Terminals und in den Online-Medien, die ĂŒber die notwendigen Prozessschritte aufklĂ€ren. Fraport setzt zusĂ€tzliches Personal ein, um die Passagierströme zu steuern und bei RĂŒckfragen zu unterstĂŒtzen.
FĂŒr Staatsangehörige der europĂ€ischen Union oder des europĂ€ischen Wirtschaftsraumes Ă€ndert sich mit der EinfĂŒhrung nichts.
Zum Start des Entry/Exit Systems am 29. Oktober am Flughafen Frankfurt am Main werden zunĂ€chst vier Kontrollspuren mit den neuen Einreiseprozessen ausgestattet. Am 30. Oktober kommen dann weitere sechs Spuren hinzu. In den darauffolgenden Monaten wird das EES schrittweise auf den gesamten Flughafen ausgedehnt. Die vollstĂ€ndige EinfĂŒhrung des Systems, inklusive der Anbindung des gesamten Schengenraums, ist fĂŒr April 2026 vorgesehen.
Weitere Informationen ĂŒber das EES finden Sie hier:
Hinweise fĂŒr Reisende auf der Webseite der Bundespolizei: www.bundespolizei.de/travel
Mitteilung der EuropÀischen Union: https://travel-europe.europa.eu/ees
RĂŒckfragen bitte an:
Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main
Jörg MartienĂen
Telefon: 069/6800-10100
Mobil: 0173 4260940
E-Mail: presse.flughafen.fra@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
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