Kriminalität, Polizei

BPOLI EF: Die Bundespolizei warnt: Setzen Sie Ihr Leben nicht leichtfertig aufs Spiel!

Veröffentlicht am: 02.10.2026 um 13:17 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS

Meiningen, Meiningen Bahnhof - Gleich mehrfach musste die Bundespolizei am gestrigen Tag in Meiningen bei unbefugten Gleisübertritten einschreiten.

BPOLI EF: Die Bundespolizei warnt: Setzen Sie Ihr Leben nicht leichtfertig aufs Spiel! - Bild: presseportal.de
BPOLI EF: Die Bundespolizei warnt: "Setzen Sie Ihr Leben nicht leichtfertig aufs Spiel!" - Bild: presseportal.de

Im Laufe der Donnerstagnachmittages musste die Bundespolizei bei gleich vier Personen (16, 18, 21 und 44 Jahre) tätig werden, da diese unerlaubt die Bahngleise am Bahnhof Meiningen überquert haben.

Zwei Deutsche, eine Türkin sowie einer Ukrainerin wurden durch Streifen der Bundespolizei zu ihrem Fehlverhalten und insbesondere den damit einhergehenden (Lebens-)Gefahren angesprochen und sensibilisiert. Alle vier Personen wurden verwarnt und müssen für ihr verbotswidriges Handeln ein Verwarngeld entrichten.

Viel wichtiger als die Ahndung dieser Verstöße ist der Bundespolizei und der Deutschen Bahn das Bewusstmachen für Gefahren, die durch den passiven und vor allem aktiven Eisenbahnbetrieb ausgehen. Personen- und Güterzüge passieren mit einer hohen Taktung das Bahnhofsareal in Meiningen, und sei es nur für Rangierfahrten. Nicht alle Züge halten zwingend in dem Verkehrsknoten in Südthüringen. Demzufolge rollen sie auch bei der Passage durch den Bahnhof mit zweistelligen Geschwindigkeiten. Schienengebunde Verkehrsmittel können jedoch nicht ausweichen und haben zum Teil sehr lange Bremswege. Gleisanlagen sind daher für Reisende und unbefugte Dritte ein Tabu bzw. eine absolute Verbotszone. Sowohl die Deutsche Bahn als auch die Bundespolizei sorgen gemeinsam mit immer wiederkehrenden Aufklärungskampagnen dafür, dass Reisende und Bahnnutzende zu diesen lebensgefährlichen Abkürzungen und weiteren betriebsbedingten Gefahren sensibilisiert werden. Vermeintliche Abkürzungen zahlt man im schlimmsten Fall mit dem eigenen Leben. Soweit muss es nicht kommen.

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