BMann mit Beil-Attrappe löst Bundespolizeieinsatz im Bremer Hauptbahnhof aus
04.05.2026 - 10:56:46 | presseportal.de
Am Samstagabend verursachte ein 34-JĂ€hriger im Bremer Hauptbahnhof einen Einsatz der Bundespolizei. Er hielt sich mit einem vermeintlichen Beil in der Hand am Bahnsteig auf und sorgte offenbar fĂŒr Verunsicherung bei Reisenden und Zugpersonal.
Gegen 21:08 Uhr meldete eine Bahnmitarbeiterin telefonisch der Bundespolizeileitstelle, dass ein Mann auf Bahnsteig 7 umherging und dabei ein Beil in seiner rechten Hand hielt. Eine Streife der Bundespolizei konnte den Mann mit dem vermeintlichen Beil kurze Zeit spĂ€ter im Personentunnel antreffen. Unter Androhung von polizeilichen Einsatzmitteln forderten die Bundespolizisten den 34-JĂ€hrigen auf, das Werkzeug wegzulegen. Dieser war darĂŒber sichtlich erschrocken, warf das Beil weg und erklĂ€rte umgehend, es handele sich um eine Attrappe. Er sei auf dem RĂŒckweg von einem Mittelaltermarkt und das Beil sei Teil seines KostĂŒms.
Bei der ĂberprĂŒfung stellte sich heraus, dass es sich tatsĂ€chlich nur um eine Plastik-Attrappe handelte. Nach einer eindringlichen Belehrung ĂŒber das FĂŒhren von Anscheinswaffen oder tĂ€uschend echt aussehenden Waffen bzw. gefĂ€hrlichem Werkzeug in der Ăffentlichkeit konnte der Mann seine Heimreise nach LĂŒbeck antreten - das Beil verstaute er fĂŒr den Rest des Heimwegs reumĂŒtig in seinem Rucksack.
Vor diesem Hintergrund weist die Bundespolizeiinspektion Bremen darauf hin, dass das MitfĂŒhren solcher Anscheinswaffen in der Ăffentlichkeit gefĂ€hrlich ist. Auf den ersten Blick werden diese nicht immer sofort als unechte Waffe erkannt und lösen einen Polizeieinsatz aus. Solche Hinweise werden von den EinsatzkrĂ€ften grundsĂ€tzlich sehr ernst genommen und die Beamten handeln zur Gefahrenabwehr zunĂ€chst immer so, als wĂ€re der Gegenstand oder die Waffe echt.
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Juliane Hartwich
Telefon: 0421 16299 - 6102
E-Mail: bpoli.bremen.oea@polizei.bund.de
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