Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Bedrohung im Regionalzug / Bundespolizist auĂer Dienst greift ein
19.04.2026 - 09:56:44 | presseportal.de
MĂŒnchen / Althegnenberg - Am Freitagmorgen (17. April) ist es gegen 07:30 Uhr in einem Regionalzug der Linie RB86 zwischen MĂŒnchen-Pasing und Althegnenberg zu einer Bedrohungslage gekommen. Ein 20-jĂ€hriger Mann aus RumĂ€nien sorgte durch sein Verhalten fĂŒr einen Polizeieinsatz. Nach bisherigen Erkenntnissen stieg der TatverdĂ€chtige am Bahnhof MĂŒnchen-Pasing in den Zug ein und belĂ€stigte mehrere Reisende, darunter fĂŒnf MĂ€dchen im Alter von 13 und 14 Jahren. Dabei Ă€uĂerte er mehrfach bedrohliche und wirre Aussagen, unter anderem ĂŒber das MitfĂŒhren einer Waffe und die Absicht, andere Personen zu verletzen. Ein Zugbegleiter wurde durch Reisende auf die Situation aufmerksam und brachte die betroffenen Kinder aus dem unmittelbaren Umfeld des Mannes. Im weiteren Verlauf wandten sich diese an einen Beamten der Bundespolizeiinspektion MĂŒnchen, der sich privat in Uniform im Zug befand. Dieser schritt ein, sprach den Mann an und fixierte ihn aufgrund seines unberechenbaren Verhaltens bis zum Eintreffen weiterer EinsatzkrĂ€fte. Am Bahnhof Althegnenberg konnten alle Beteiligten durch eine alarmierte Streife der Bundespolizei angetroffen werden. Eine Durchsuchung des TatverdĂ€chtigen verlief negativ - eine Waffe oder andere gefĂ€hrliche GegenstĂ€nde wurden nicht aufgefunden. Der Mann wurde vorlĂ€ufig festgenommen und zur weiteren Sachbearbeitung zur Dienststelle der Bundespolizei nach MĂŒnchen gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen MaĂnahmen wurde er zunĂ€chst wieder entlassen. Durch den Einsatz kam es bei insgesamt drei ZĂŒgen zu VerspĂ€tungen von rund 150 Minuten. Am selben Tag gegen 14:10 Uhr wurde der TatverdĂ€chtige erneut im Bereich des MĂŒnchner Hauptbahnhofs auffĂ€llig. GegenĂŒber zwei Reisenden Ă€uĂerte er abermals, eine Waffe mit sich zu fĂŒhren. EinsatzkrĂ€fte konnten den Mann im Rahmen einer umgehend eingeleiteten Fahndung feststellen, zu Boden bringen und fesseln. Auch bei dieser Durchsuchung wurden keine gefĂ€hrlichen GegenstĂ€nde aufgefunden. Der TatverdĂ€chtige wurde erneut vorlĂ€ufig festgenommen. Nach RĂŒcksprache mit dem Amtsgericht MĂŒnchen wurde er anschlieĂend auf freien FuĂ entlassen. Die Bundespolizei ermittelt unter anderem wegen Bedrohung, Störung öffentlicher Betriebe sowie BelĂ€stigung der Allgemeinheit.
Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Bedrohung im Regionalzug / Bundespolizist auĂer Dienst greift ein - Foto: presseportal.de
Die Bundespolizeiinspektion MĂŒnchen ist zustĂ€ndig fĂŒr die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn und im gröĂten deutschen S-Bahnnetz mit ĂŒber 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum rĂ€umlichen ZustĂ€ndigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion MĂŒnchen gehören drei der vier gröĂten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis MĂŒnchen die benachbarten Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, FĂŒrstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.
Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz fĂŒr die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der DenisstraĂe 1, rund 500m fuĂlĂ€ufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es DienstrĂ€ume am Hauptbahnhof, in Pasing und Freising. Weitere Informationen erhalten Sie ĂŒber oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter www.x.com/bpol_by .
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