Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: GewalttĂ€tige Auseinandersetzungen und Angriffe auf Bundespolizisten am Wochenende
Veröffentlicht am: 26.10.2026 um 09:49 Uhr | presseportal, AD HOC NEWSGefÀhrliche Körperverletzung - 19-JÀhriger mehrere Minuten bewusstlos
In der Nacht auf Samstag (24. Oktober) kam es gegen 02:25 Uhr am Bahnhof MĂŒnchen-Pasing zu einer gewalttĂ€tigen Auseinandersetzung zwischen zwei deutschen Staatsangehörigen. Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten ein 30-JĂ€hriger und ein 19-JĂ€hriger zunĂ€chst in einen verbalen Streit. Im weiteren Verlauf schlug der Ăltere seinem Kontrahenten mit der Faust ins Gesicht, woraufhin dieser zu Boden ging. Nachdem sich der 19-JĂ€hrige wieder aufgerichtet hatte, schlug der Angreifer erneut zu. Der junge Mann stĂŒrzte abermals und verlor fĂŒr mehrere Minuten das Bewusstsein. Der 30-JĂ€hrige flĂŒchtete anschlieĂend in Richtung der S-Bahn. Alarmierte EinsatzkrĂ€fte der Landespolizei sowie des Rettungsdienstes ĂŒbernahmen die Erstversorgung des Verletzten. Bei ihm besteht der Verdacht auf einen Kieferbruch sowie ein SchĂ€del-Hirn-Trauma. Er wurde in ein MĂŒnchner Krankenhaus eingeliefert und verblieb dort zur weiteren Behandlung. Im Rahmen einer Fahndung konnten EinsatzkrĂ€fte der Bundespolizei den TatverdĂ€chtigen wenig spĂ€ter am S-Bahnhaltepunkt Karlsplatz (Stachus) stellen und zur Dienststelle bringen. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 30-jĂ€hrigen Beschuldigten einen Wert von 2,12 Promille und bei dem 19-jĂ€hrigen GeschĂ€digten 2,54 Promille. Im Zuge der polizeilichen MaĂnahmen beleidigte der 30-JĂ€hrige zudem eine Bundespolizistin. Nach RĂŒcksprache mit der Staatsanwaltschaft MĂŒnchen I wurde eine Blutentnahme durchgefĂŒhrt. Der TatverdĂ€chtige wurde zunĂ€chst in die Haftanstalt des PolizeiprĂ€sidiums MĂŒnchen gebracht. Nach weiterer PrĂŒfung der Sachlage wurde er wieder auf freien FuĂ gesetzt. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der gefĂ€hrlichen Körperverletzung sowie Beleidigung.
TĂ€tlicher Angriff und Widerstand - 19-JĂ€hriger attackiert Bundespolizisten
Am frĂŒhen Sonntagmorgen (25. Oktober) kam es gegen 03:05 Uhr im Zwischengeschoss des MĂŒnchner Hauptbahnhofes zu einem tĂ€tlichen Angriff auf EinsatzkrĂ€fte der Bundespolizei. Ein Mitarbeiter eines Schnellrestaurants machte eine Streife auf einen aggressiven 19-jĂ€hrigen Deutschen aufmerksam. Gegen den Mann war bereits zuvor aufgrund eines anderen Vorfalls ein Platzverweis fĂŒr den Hauptbahnhof ausgesprochen worden. Da er diesem nicht nachkam, setzten die Beamten den Platzverweis zwangsweise durch. Dabei sperrte sich der 19-JĂ€hrige gegen die polizeilichen MaĂnahmen und trat mehrfach gezielt in Richtung eines Beamten, ohne diesen zu treffen. Auch auf der Dienststelle leistete der Mann weiterhin Widerstand. WĂ€hrend einer Durchsuchung schlug er einem Bundespolizisten mit seinem Pullover gezielt ins Gesicht und traf diesen am Auge. Der Beamte verspĂŒrte Schmerzen, benötigte jedoch keine medizinische Versorgung und blieb dienstfĂ€hig. Zudem beleidigte der 19-JĂ€hrige die EinsatzkrĂ€fte wiederholt. Nach Abschluss der polizeilichen MaĂnahmen und RĂŒcksprache mit der Staatsanwaltschaft MĂŒnchen I wurde der Mann auf freien FuĂ entlassen. Gegen ihn wird wegen des Verdachts des tĂ€tlichen Angriffs auf und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung ermittelt.
Pfefferspray bei Auseinandersetzung eingesetzt - 14-JĂ€hriger verletzt
Am Sonntagnachmittag (25. Oktober) kam es gegen 15:35 Uhr am Bahnhof MĂŒnchen-Pasing zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Dabei wurde ein 14-jĂ€hriger syrischer Staatsangehöriger durch den Einsatz von Pfefferspray verletzt. Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit informierten die Bundespolizei ĂŒber den Vorfall. Nach bisherigen Erkenntnissen waren zwei Personengruppen zunĂ€chst in einen Streit geraten. Im weiteren Verlauf soll ein 18-jĂ€hriger ukrainischer Staatsangehöriger dem 14-JĂ€hrigen Pfefferspray ins Gesicht gesprĂŒht haben. Der Jugendliche erlitt dadurch Rötungen im Gesicht und wurde zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Der mutmaĂliche Angreifer entfernte sich vor Eintreffen der Bundespolizei vom Tatort. Seine IdentitĂ€t konnte im Zuge der ersten Ermittlungen festgestellt werden. Ein 17-jĂ€hriger ukrainischer Staatsangehöriger, der die Auseinandersetzung beobachtet hatte, wurde zur weiteren SachverhaltsklĂ€rung zur Dienststelle gebracht. Dort verhielt sich der Jugendliche zunehmend aggressiv und leistete bei einer polizeilichen MaĂnahme Widerstand. Aufgrund seines Verhaltens wurde der Jugendliche zur weiteren medizinischen AbklĂ€rung in eine Klinik gebracht. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der gefĂ€hrlichen Körperverletzung sowie des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
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