Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Kinder legen GegenstĂ€nde auf Gleise / Streckensperrung verursacht ZugverspĂ€tung
23.03.2026 - 15:21:00 | presseportal.de
Die Notfallleitstelle der Bahn informierte die Bundespolizei, dass Kinder GegenstĂ€nde auf die Gleise gelegt hĂ€tten. An einem auĂerhalb von Schaftlach gelegenen BahnĂŒbergang trafen die Beamten auf zwei Jungen. Auf Nachfrage gaben sie zu, aus SpaĂ und Langeweile kurz zuvor einzelne Steine auf die Schienen gelegt zu haben. Ein Zug hatte diese ĂŒberrollt. Die Streife nahm den Sachverhalt auf und fĂŒhrte ein ernstes GesprĂ€ch mit den Kindern. Nach einer Belehrung und dem ErlĂ€utern der Gefahren im Gleisbereich, zeigten sich die Buben einsichtig. Auch den verstĂ€ndigten Eltern wurde die Gefahrenlage erlĂ€utert, bevor sie ihren Nachwuchs mit nach Hause nehmen konnten. Nach etwa 45 Minuten wurde die Bahnstrecke wieder freigegeben. Von der Sperrung waren fĂŒnf ZĂŒge betroffen: Drei fielen komplett aus. Die anderen zwei hatten eine VerspĂ€tung von insgesamt rund 50 Minuten.
In diesem Zusammenhang warnt die Rosenheimer Bundespolizei erneut eindringlich davor, sich im Gleisbereich aufzuhalten beziehungsweise das Auflegen von GegenstĂ€nden auf die Schienen als harmlosen Streich abzutun. ZĂŒge sind mit hohen Geschwindigkeiten unterwegs, haben lange Bremswege und sind nicht in der Lage auszuweichen. Sie können in der Regel erst sehr spĂ€t wahrgenommen werden. Auf Schienen aufgelegte Steine oder GegenstĂ€nde, die den ZĂŒgen als Hindernisse entgegenstehen, werden durch einen Zusammenprall zu unberechenbaren, lebensgefĂ€hrlichen Geschossen. Im Extremfall kommt zudem auch die Entgleisung eines Zuges in Betracht.
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