Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Körperverletzung in S-Bahn / Unbekannter gibt sich als Bahnmitarbeiter aus
Veröffentlicht: 31.07.2024 um 09:38 Uhr,
presseportal.de
MĂŒnchen - In der Nacht von Montag auf Dienstag (29. Juli) ereignete sich in einer S-Bahn der Linie S3 auf der Strecke zwischen MĂŒnchen-HackerbrĂŒcke und MĂŒnchen Hauptbahnhof ein Vorfall, bei dem ein bislang unbekannter Mann versuchte Bilder von weiblichen FahrgĂ€sten zu machen und sich als Sicherheitsdienstmitarbeiter der Deutsche Bahn AG auszugeben. Zudem kam es zu körperlicher Gewalt gegen mehrere FahrgĂ€ste. Gegen 23:50 Uhr bemerkten drei junge MĂ€nner, zwei Ukrainer im Alter von 18 und 19 Jahren sowie ein 18-jĂ€hriger Deutscher, dass ein unbekannter Mann in der S-Bahn Aufnahmen von drei weiblichen FahrgĂ€sten machte. Als sie den Mann zur Rede stellten, behauptete dieser, ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn zu sein, und verlangte die Ausweisdokumente der MĂ€nner. Einer der jungen MĂ€nner hĂ€ndigte dem Mann daraufhin seinen Ausweis aus. Der Unbekannte hielt den Ausweis fest umschlossen in seiner Faust und verweigerte die Herausgabe, unter dem Vorwand, die Polizei zu verstĂ€ndigen. Als die drei MĂ€nner den Ausweis zurĂŒckfordern wollten, eskalierte die Situation: Der Beschuldigte griff die jungen MĂ€nner an und versetzte ihnen mehrere FaustschlĂ€ge, wobei einer von ihnen eine kleinere blutige Wunde am Daumen erlitt. Die drei Heranwachsenden verlieĂen daraufhin die S-Bahn an der Station HackerbrĂŒcke und verstĂ€ndigten die Polizei. Der Beschuldigte sowie die drei weiblichen FahrgĂ€ste setzten ihre Fahrt jedoch fort. Bislang konnten die weiblichen GeschĂ€digten, von denen nur begrenzte Informationen vorliegen, nicht ausfindig gemacht werden. Die Bundespolizei durchsuchte nach Eingang der Meldung den betreffenden Zug am MĂŒnchner Hauptbahnhof, konnte den Beschuldigten jedoch nicht mehr antreffen. Gegen den Unbekannten wird wegen Körperverletzung ermittelt.
Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Körperverletzung in S-Bahn / Unbekannter gibt sich als Bahnmitarbeiter aus - Bild: presseportal.de
Die Bundespolizeiinspektion MĂŒnchen ist zustĂ€ndig fĂŒr die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn und im gröĂten deutschen S-Bahnnetz mit ĂŒber 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum rĂ€umlichen ZustĂ€ndigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion MĂŒnchen gehören drei der vier gröĂten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis MĂŒnchen die benachbarten Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, FĂŒrstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.
Sie finden unsere Wache im MĂŒnchner Hauptbahnhof unmittelbar neben Gleis 26. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof in MĂŒnchen und der Dienstsitz fĂŒr die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst befindet sich in der DenisstraĂe 1, rund 700m fuĂlĂ€ufig vom Hauptbahnhof entfernt. Zudem gibt es DienstrĂ€ume in Pasing und Freising.
Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 1111 zu erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.
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