Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: MĂ€nner mĂŒssen mehrere Monate in Haft - Bundespolizei nimmt Deutschen und Marokkaner bei Grenzkontrollen fest
Veröffentlicht: 11.03.2024 um 15:23 Uhr, presseportal.de
Bei der PersonalienĂŒberprĂŒfung an der A93 fanden die Bundespolizisten heraus, dass der 58-jĂ€hrige Insasse eines in Italien zugelassenen Reisebusses mit einem Haftbefehl gesucht wurde. Demnach war der deutsche Staatsangehörige im Jahr 2022 vom Landgericht MĂŒnchen wegen UrkundenfĂ€lschung zu einer siebenmonatigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Statt die festgesetzte Haft anzutreten, hatte er sich offenbar an einem unbekannten Aufenthaltsort abgesetzt. Bis Oktober wird er voraussichtlich in der Justizvollzugsanstalt Bernau bleiben mĂŒssen.
Dorthin brachten die Beamten der Rosenheimer Bundespolizei auch einen marokkanischen Businsassen. Ihn hatte, wie sich bei der Einreisekontrolle mithilfe des Polizeicomputers ergab, das Amtsgericht MĂŒnchen im vergangenem Jahr wegen Leistungserschleichung zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.500 Euro verurteilt. Um seine Justizschulden hatte sich der 56-JĂ€hrige bislang allerdings nicht gekĂŒmmert. Mangels finanzieller Möglichkeiten war er bei der Grenzkontrolle nicht in der Lage, die Forderung zu begleichen. Ersatzweise hatte das Gericht eine 100-tĂ€gige Freiheitsstrafe festgesetzt. Diese wird er in der Bernauer Haftanstalt abzusitzen haben.
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