Bundespolizeidirektion München: Tritte statt Ticket - Frau attackiert Bundespolizei
Veröffentlicht am: 02.11.2026 um 14:31 Uhr | presseportal, AD HOC NEWSZuvor hatte die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) die Bundespolizei über eine auffällige Reisende in einer Regionalbahn informiert. Zeugenaussagen zufolge soll die Frau andere Fahrgäste mehrfach nach Drogen gefragt haben. Die ÖBB bat die Bundespolizeiinspektion Freilassing darum, beim beabsichtigen Ausschluss von der Weiterfahrt zu unterstützen.
Die Bundespolizisten wurden von der 44-Jährigen unmittelbar massiv beleidigt und u.a. mit dem Tod bedroht. Die Beamten begleiteten die Reisende zunächst aus dem Zug auf den Bahnsteig. Dort eskalierte die Situation weiter: Die Frau verhielt sich zunehmend aggressiv und trat im Sitzen gegen das Schienbein eines Bundespolizisten. Auch nach der Aufforderung, ihre Angriffe zu unterlassen, trat sie erneut nach einem Beamten. Die Einsatzkräfte brachten die Frau daraufhin zu Boden und legten ihr Handfesseln an.
Auf dem Weg zu den Diensträumen der Bundespolizei am Bahnhof Freilassing leistete die Frau weiter erheblichen Widerstand. Da sie sich fortwährend massiv gegen die Maßnahmen wehrte, mussten die Beamten sie letztlich dorthin tragen. Dabei schrie sie lautstark und setzte ihre Verbalattacken fort.
Bei der 44-Jährigen fanden die Einsatzkräfte mehrere leere Alkoholflaschen sowie Medikamente. Aufgrund ihres auffälligen Zustands verständigten die Beamten den Rettungsdienst. Selbst während der medizinischen Versorgung beruhigte sich die Frau nicht und spuckte von der Krankentransportliege aus in Richtung der Polizisten. Wegen des Verdachts einer Intoxikation und einer festgestellten Alkoholisierung von 3,5 Promille brachte der Rettungsdienst die Deutsche schließlich in ein Krankenhaus. Nach Abschluss der medizinischen Behandlung konnte sie dieses wieder verlassen.
Die Bundespolizei leitete gegen die 44-Jährige Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, der Beleidigung, der Bedrohung sowie des Erschleichens von Leistungen ein.
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