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Die FDP wirft Olaf Scholz im Skandal um Wirecard Hinhaltetaktik vor

Veröffentlicht am: 12.08.2020 um 08:32 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Florian Toncar von der FDP hat Bundesfinanzminister Olaf Scholz vorgeworfen, er würde bei der Aufklärung des Skandals um Wirecard mauern.

Finanzministerium (Archiv), Illustration mit AI erstellt.
Finanzministerium (Archiv), Illustration mit AI erstellt.
Gegenüber der "Rheinischen Post" sagte der FDP-Politiker, anstelle eines Eingeständnisses der eigenen Versäumnisse werde das Verhalten von der Aufsicht für Finanzen Bafin in den Vordergrund gerückt und die Fragen von der Opposition vom Ministerium für Finanzen bislang nur "scheibchenweise" beantwortet

Florian Toncar sieht jetzt auch eine Erklärung dafür in der Kandidatur von Olaf Schulz zum Kanzler und führte weiter aus, dieser wolle das Image eines sauberen Handelns der Regierung um jeden Preis erhalten. Es sei nicht überzeugend, zu sagen, es habe jeder einfach nur seinen Job gemacht, wie dies Olaf Schulz äußerte. Bis zur Insolvenz von Wirecard im Juni 2020 gab es bei Bafin gegenüber Wirecard eine auffällige Zurückhaltung sowie eine politisch wohlwollende Unterstützung, dies, obschon die Vorwürfe bereits seit dem Jahr 2019 im Februar bekannt waren. Der FDP-Politiker fordert, die Rolle von Olaf Scholz im Skandal um Wirecard müsse dringend zur Aufarbeitung kommen und dafür würden die gesamten Befugnisse von einem Untersuchungsausschuss benötigt.

 

Redaktion ad-hoc-news.de, Ever True Smile

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