Polizeimeldungen, KriminalitÀt

Rufe aus Union nach Fußfesseln fĂŒr TĂ€ter hĂ€uslicher Gewalt

Veröffentlicht am: 11.07.2023 um 10:41 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Die stellvertretende Vorsitzende der Unionsbundestagsfraktion, Andrea Lindholz (CSU) und die stellvertretende GeneralsekretĂ€rin der CDU, Christina Stumpp sprechen sich gemeinsam fĂŒr eine hĂ€rtere Gangart gegenĂŒber MĂ€nnern aus, die Gewaltdelikte an Frauen begangen haben.

Demonstrantin gegen Gewalt an Frauen (Archiv) - Bild: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Demonstrantin gegen Gewalt an Frauen (Archiv) - Bild: ĂŒber dts Nachrichtenagentur

"Wir wollen eine Fußfessel einfĂŒhren, um GewalttĂ€ter in schweren FĂ€llen digital zu ĂŒberwachen und VerstĂ¶ĂŸe gegen NĂ€herungsverbote zu verhindern", sagte Lindholz der "Bild". Hintergrund ist, dass in Deutschland 430 Mal tĂ€glich Menschen, meist Frauen, Opfer von körperlicher Gewalt durch den aktuellen oder einen ehemaligen Partner werden.

Das sei inakzeptabel, so Lindholz. Der Anstieg der Zahlen auch im hĂ€uslichen Bereich sei "erschreckend". Wichtig sei aber auch, den Betroffenen "Wege aus der Gewaltspirale aufzuzeigen". Dazu gehörten mehr SchutzrĂ€ume und FrauenhĂ€user. Die stellvertretende CDU-GeneralsekretĂ€rin Christina Stumpp bekrĂ€ftigte: "Eine elektronische Fußfessel hilft bei der Überwachung der TĂ€ter und sichert so, dass NĂ€herungsverbote konsequent eingehalten werden. Im besten Fall lĂ€sst sie die Opfer wieder ruhig schlafen." Die CDU, so Stumpp, setze sich dafĂŒr ein, dass geschlechterspezifische Gewalt hĂ€rter bestraft und verfolgt werde. "Geschlechtergerechtigkeit beginnt bei der Sicherheit und einer Innenpolitik, die konkret handelt."

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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